VfB Stuttgart: Interesse an Racine Coly?

Senegalese als Ergänzung für die linke Seite?

VfB Stuttgart Führung

Die VfB-Bosse wollen Geld für Neuzugänge zur Verfügung stellen © Imago

Mit dem vom FC Bayern München verpflichteten Julian Green hat der VfB Stuttgart bereits seinen ersten Neuzugang für die Rückrunde an Land gezogen, bei dem es aber aller Voraussicht nicht bleiben wird. Präsident Wolfgang Dietrich und Sportvorstand Jan Schindelmeiser haben in den Wochen vor Weihnachten jedenfalls mehrfach betont, dass Geld für Verstärkungen vorhanden ist und man nicht zögern wird, wenn sich sinnvolle Möglichkeiten zur Steigerung der Kaderqualität ergeben.

Gleichzeitig sind aber auch Abgänge von Spielern im Bereich des Möglichen, die wiederum den Spielraum für eigene Investitionen erhöhen würden. Ein offenes Geheimnis ist, dass der VfB Stephen Sama, Boris Tashchy und Philip Heise keine Steine in den Weg legen würde. Und auch Alexandru Maxim und Florian Klein, die sich selbst dem Vernehmen nach mit Wechselgedanken tragen, sind durchaus Kandidaten für einen Wechsel.

Coly in der Serie B Stammspieler

Davon, wer den Verein verlässt, könnte zumindest teilweise auch abhängen, auf welchen Positionen nachgebessert wird. Sollte etwa Heise gehen, würde auf der linken Abwehrseite abgesehen von Allrounder Jean Zimmer eine gelernte Alternative zum gesetzten Emiliano Insua fehlen.

In diesem Zusammenhang würde ein Gerücht aus Italien passen, laut dem der VfB Interesse an Linksverteidiger Racine Coly von Brescia Calcio haben soll. Der 21 Jahre alte Senegalese ist beim italienischen Zweitligisten Stammkraft auf der linken Seite der Viererkette, kommt zuweilen aber auch im linken Mittelfeld zum Einsatz und kann bei Bedarf auch zentral verteidigen.

Angesichts eines noch bis 2018 laufenden Vertrages wäre Coly zwar vermutlich nicht ganz günstig, aber zugleich eine Investition in die Zukunft.