VfB Stuttgart: Mikel Merino im Visier

Hannes Wolf bestätigt Interesse am BVB-Spanier

Mikel Merino von Borussia Dortmund

Auf dem Sprung nach Stuttgart? Der VfB ist an Dortmunds Mikel Merino interessiert. ©Imago

Nachdem Stephen Sama (SpVgg Greuther Fürth) und Max Besuschkow (Eintracht Frankfurt) den Verein bereits vergangene Woche verlassen haben, konnte der VfB Stuttgart am Dienstag auch den Wechsel von Philip Heise zu Dynamo Dresden als perfekt vermelden.

Auf der Streichliste steht damit nur noch Boris Tashchy, der offenbar weder zu Erzgebirge Aue noch zu Arminia Bielefeld wechseln wird, die beide als Interessenten galten. Während Tashchy selbst dem Vernehmen nach nicht nach Aue will, hat Bielefeld mit Sören Brandy heute einen anderen Stürmer vorgestellt, doch schon zuvor war durchgesickert, dass Tashchy in den Planungen der Ostwestfalen keine wirkliche Rolle gespielt hat.

Köln und Osasuna als Konkurrenten?

Während Tashchy den Verein aber noch verlassen könnte und auch bei Alexandru Maxim im Falle eines lukrativen Angebots das letzte Wort noch nicht gesprochen scheint, sind weiterhin auch Neuzugänge im Bereich des Möglichen. Nachdem mit Julian Green vom FC Bayern München die ohnehin schon üppigen Alternativen im Offensivbereich nochmals erweitert wurden, richtet sich der Fokus nun offenbar auf einen defensiven Mittelfeldspieler und konkret auf Mikel Merino von Borussia Dortmund.

Es wäre klasse, wenn wir Merino vom VfB überzeugen könnten. (Hannes Wolf)

Der spanische U21-Nationalspieler wechselte im Sommer von Erstliga-Aufsteiger CA Osasuna für rund 3,75 Millionen Euro zum BVB, kam dort aber über drei Bundesliga-Einsätze nicht hinaus. Nun ist eine Ausleihe im Bereich des Möglichen und Stuttgarts Coach Hannes Wolf machte gegenüber den Stuttgarter Nachrichten kein Geheimnis daraus, dass der VfB seinen Hut in den Ring wirft: „Es wird sicherlich nicht einfach ihn zu bekommen, da viele Vereine an ihm interessiert sind. Fest steht, dass er in unser Anforderungsprofil passt. Es wäre klasse, wenn wir den Spieler vom VfB überzeugen könnten.“

Als Konkurrenten gelten der 1. FC Köln und Ex-Klub Osasuna, den Merino selbst allem Anschein nach bevorzugt. Dortmund hingegen sähe es lieber, würde der auch in der Innenverteidigung einsetzbare Defensivmann in Deutschland bleiben.

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