VfL Bochum: Timo Perthel will bleiben – Zukunft von Janik Haberer offen

13 Verträge enden

Am Wochenende hat Christian Hochstätter noch einmal ein zuvor kolportiertes Interesse an Bard Finne und Lucas Cueto (beide 1. FC Köln) dementiert und abermals betont, dass der VfL Bochum mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ohne Neuzugang in die verbleibenden 15 Spiele der Rückrunde gehen wird.

Doch auch ohne Transfergespräche hat Hochstätter einiges zu tun, gilt es doch schon jetzt die neue Saison zu planen, was angesichts von 13 auslaufenden Spielerverträgen und der weiterhin ungeklärten Zukunft von Trainer Gertjan Verbeek für jede Menge Arbeit sorgt. Insbesondere auch deshalb, weil zu den Profis mit auslaufenden Verträgen auch einige Eckpfeiler gehören, die unbedingt bleiben sollen.

Klare Aussage von Perthel

Vor allem die Stammkräfte Stefano Celozzi, Timo Perthel, Janik Haberer, Anthony Losilla und Marco Terrazzino würde der VfL gerne halten. Während es bei Losilla und Terrazzino zumindest offiziell keinen aktuellen Stand gibt, scheinen die Gespräche mit Stefano Celozzi noch nicht so weit gediehen wie es vor Weihnachten kolportiert wurde. Dass eine Unterschrift des Rechtsverteidigers nur Formsache ist, lässt sich jedenfalls nicht behaupten. Vielmehr scheint nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere Bundesligist ein Auge auf den 27-Jährigen geworfen hat.

Schon besser stehen die Bochumer Chancen bei Linksverteidiger Timo Perthel, der gegenüber „Der Westen“ keinen Hehl daraus macht, was seine erste Option ist: „Der Verein will mich halten, ich will gerne bleiben. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns einigen.“

Hoffenheim entscheidet bei Haberer

Während die Gespräche mit Perthel und Celozzi sowie auch Losilla und Terrazzino nur von zwei Seiten geführt werden, mischt bei Haberer eine dritte Partei mit, die alle Zügel in der Hand hält. Aktuell ist der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler von der TSG 1899 Hoffenheim nur bis Saisonende nach Bochum ausgeliehen. Dann greift wieder sein bis 2018 laufendes Arbeitspapier beim derzeitigen Bundesliga-Schlusslicht.

Noch hat Haberer bezüglich seiner Zukunft zwar nichts aus Hoffenheim gehört, doch im Moment rechnet der Youngster mit einer Rückkehr in den Kraichgau, wenngleich er zumindest zwischen den Zeilen gegenüber „Der Westen“ durchklingen lässt, auch einen Verbleib in Bochum nicht auszuschließen: „Ich kann mir einiges vorstellen. Die Entscheidung liegt ja nicht nur an mir. Stand jetzt geht es im Sommer zurück nach Hoffenheim.”

Der VfL Bochum freilich dürfte einiges in Bewegung setzen, um Haberer zu halten. Einfach wird es aber sicherlich nicht.