Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.2020 | 09:37
Setzt sich Gentner gegen Decarli durch? Unser Tipp: Stuttgart gewinnt gegen Braunschweig

Obenauf? Christian Gentner (l.) will mit dem VfB den nächsten Sprung schaffen. ©Imago

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Obwohl auch andere Partien sehr interessant klingen, steigt das Top-Spiel des sechsten Spieltages der 2. Bundesliga doch zweifellos in der Mercedes-Benz-Arena, wo der VfB Stuttgart Eintracht Braunschweig erwartet. Während beim gemeinsam mit Hannover 96 als Top-Favorit in die Saison gestarteten VfB nach dem Rücktritt von Jos Luhukay zumindest der kurzfristige Trend nach oben zeigt, hat die Eintracht mit fünf Siegen einen überragenden Start hingelegt.

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Die vor Saisonstart nur von wenigen Experten zum engeren Kreis der Aufstiegskandidaten gezählten Niedersachsen sollte man spätestens jetzt auf der Rechnung haben. Beim VfB, der den Löwen liebend gerne die ersten Punkte abknöpfen würde, dürfte das sicherlich schon längst der Fall sein.

Nur der Pokal trübt Braunschweigs Traumstart

Nach dem schmeichelhaften 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli und einer 0:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf schien sich der VfB Stuttgart bereits vor der Länderspielpause mit Siegen im DFB-Pokal beim FC Homburg (3:0) sowie beim SV Sandhausen (2:1) gefunden zu haben, ehe es dann im Derby gegen den 1. FC Heidenheim mit einer 1:2-Heimniederlage einen herben Rückschlag setzte.

Unabhängig davon trat der im Sommer als großer Hoffnungsträger gekommene Luhukay wegen interner Differenzen mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser am vergangenen Donnerstag zurück. Im ersten Spiel unter Interimscoach Olaf Janßen feierten die Schwaben dann am Samstag einen 1:0-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern. Eintracht Braunschweig hat einen überragenden Start in die neue Saison hingelegt, der nur durch das Aus im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers (0:1 n.V.) ein wenig getrübt wird.

Allerdings kann man der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht nach fünf Siegen an den ersten fünf Spieltagen diesen einen Ausrutscher sicherlich nachsehen, zumal Würzburg zum Zweitliga-Start mit 2:1 besiegt wurde. Danach gelangen beim FC St. Pauli (2:0), gegen den 1. FC Nürnberg (6:1), bei Erzgebirge Aue (2:0) und zuletzt gegen den SV Sandhausen (2:1) vier weitere Erfolge, womit der Traumstart aus der Aufstiegssaison 2012/13 wiederholt wurde.

VfB Stuttgart: Großkreutz von Beginn an?

Auf vier Positionen hat Olaf Janßen die Startelf des VfB Stuttgart vor dem Spiel in Kaiserslautern geändert. Nun gegen Braunschweig dürfte der Interimscoach, der vielleicht zum letzten, mit hoher Wahrscheinlichkeit aber zumindest zum vorletzten Mal in verantwortlicher Rolle auf der Bank sitzen wird, nicht allzu viel verändern.

Denkbar ist aber, dass Stuttgart in der Formation beginnt, die auf dem Betzenberg nach der Pause auf dem Platz stand. In diesem Fall würde Weltmeister Kevin Großkreutz sein Startelfdebüt feiern und Tobias Werner verdrängen. Anstatt im 4-4-2 würde der VfB dann in einem 4-2-3-1 mit Alexandru Maxim als Zehner hinter Mittelstürmer Simon Terodde agieren, während Großkreutz rechts und der in Kaiserslautern agile Japaner Takuma Asano über Außen für Schwung sorgen könnten.

Eintracht Braunschweig: BTSV wohl unverändert

Nicht ganz unerwartet entschloss sich Eintracht-Coach Lieberknecht vor dem Spiel gegen Sandhausen dafür, seine Elf auf zwei Positionen zu verändern. Der zuvor in Aue geschonte Salim Khelifi und der bei seinen ersten Joker-Einsätzen stets gefährliche Christoffer Nyman rückten für Onel Hernandez und Julius Biada in die Mannschaft.

Nyman rechtfertigte das Vertrauen mit dem Führungstor völlig und dürfte nun erst einmal als Sturmpartner von Domi Kumbela gesetzt sein. Khelifi hingegen spürt den Atem von Hernandez, der nach seiner Einwechslung zum 2:0 traf, nun noch mehr im Nacken, wird aber wohl dennoch wieder beginnen. Ebenso wie die übrige Startelf, die Sandhausen zwar in der einen oder anderen Aktion etwas zu viel gestattete, aber letztlich verdient gewann.

Wett Tipps zum Spiel

Irgendwann hat jede Serie ein Ende und für Braunschweig könnte nun dieser Zeitpunkt gekommen sein. Schon in Aue hätte die Eintracht verlieren können und nun wartet ein personell noch stärker besetzter Gegner, der zuletzt Fortschritte gemacht hat und dem es entgegen kommen dürfte, diesmal nicht als haushoher Favorit zu gelten. Hier klicken & mit 100€ Neukundenbonus sowie der Quote 2,10 auf Stuttgart tippen!

Stuttgart hat zwar erst sechs Treffer erzielt, besitzt, aber eine individuell herausragend besetzte Offensive, die immer für ein Tor gut ist. Letzteres gilt angesichts von bereits 14 Saisontoren fraglos auch für die Eintracht, weshalb wir unterhaltsame 90 Minuten, in denen beide Mannschaften zumindest ein Tor erzielen, für wahrscheinlich halten. Hier klicken & mit 1,71-Quote darauf wetten, dass beide Teams treffen!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Dienstag, 17.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)