1. FC Heidenheim: Aktuell fehlt ein Torgarant

Stefan Schimmer bewirbt sich um mehr Einsatzzeit

Stefan Schimmer

Rettete in Aue mit seinem dritten Saisontor einen späten Punkt: Stefan Schimmer. © imago images / Nordphoto

Umgerechnet rund sechs Millionen Euro hat der Verkauf von Robert Glatzel an Cardiff City im Sommer in die Kassen des 1. FC Heidenheim gespült. Während Glatzel, der vergangene Saison in 29 Pflichtspielen 17 Tore erzielt hat, in neuer Umgebung mit erst zwei Treffern in elf Einsätzen noch Luft nach oben besitzt, fehlt es in Heidenheim momentan an einem Torgaranten im Sturmzentrum.

Nur sieben Tore in den letzten sieben Spielen sind einer eher maue Ausbeute, die auch darauf zurückzuführen ist, dass Trainer Frank Schmidt in der Offensive noch keine konstant funktionierende Besetzung gefunden hat. Die fünf Saisontore von Robert Leipertz sind zwar beachtlich, doch um einen klassischen Angreifer handelt es sich beim 26-Jährigen, der in der zweiten Reihe mit etwas Anlauf kommend besser aufgehoben ist, nicht.

Tim Kleindienst hingegen ist ein zentraler Stürmer, der allerdings seit seinem Traumeinstand im September mit einem Doppelpack gegen Holstein Kiel (3:0) nicht mehr getroffen hat. Eine ausbaufähige Bilanz weisen derweil Denis Thomalla und David Otto mit je einem Treffer auf. Beide sind zwar nicht auf das Sturmzentrum festgelegt, fühlen sich dort aber am wohlsten. Genau wie Patrick Schmidt, der am Samstag bei Erzgebirge Aue (1:1) etwas überraschend von Beginn an ran durfte, aber nach vier Saisoneinsätzen noch torlos ist.

Schimmer schon mit drei Jokertoren

Die beste Quote aller Heidenheimer Stürmer weist unterdessen Stefan Schimmer auf, der in Aue mit seinem bereits dritten Jokertor spät zum 1:1 traf. Der 25-Jährige, der erst im August von der SpVgg Unterhaching gekommen ist, erzielte in der 2. Bundesliga bei sechs Einwechslungen und einem Startelfeinsatz alle 55 Minuten ein Tor.

Als klassischer Mittelstürmer mit einem ausgeprägten Torriecher könnte Schimmer im Moment der passende Spieler für den Heidenheimer Angriff sein. Nicht ausgeschlossen daher, dass Schimmer am Sonntag im Heimspiel gegen Hannover 96 von Beginn an ran darf. Möglicherweise in einer Doppelspitze mit Kleindienst, die von Leipertz und Marc Schnatterer unterstützt werden könnte.

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