1. FC Heidenheim: Die zweite Reihe nutzt ihre Chance nicht

Wechsel vor dem Spiel in Regensburg gehen nicht auf

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 27.09.18 | 09:48
Kolja Pusch

Musste nach 45 Minuten schon wieder vom Feld: Kolja Pusch (r.) © Imago / Sportfoto Rudel

Nach dem 2:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth hatte man beim 1. FC Heidenheim die Hoffnung, beim SSV Jahn Regensburg nachlegen zu können. Im Vertrauen auch auf die Qualität seiner zweiten Reihe entschied sich Trainer Frank Schmidt vor dem Gastspiel in der Oberpfalz gleich zu sechs personellen Wechseln, die allerdings bei der 1:2-Pleite überwiegend nicht aufgingen.

Während Robert Glatzel, der in den vergangenen beiden Partien als Joker getroffen hatte, seine Aufstellung mit seinem bereits fünften Saisontor rechtfertigte, blieb die neuformierte Offensivreihe hinter dem Stoßstürmer mit Kevin Lankford, Kolja Pusch und Tim Skarke blass. Pusch und Lankford mussten sogar schon zur Pause Platz machen für die Stammkräfte Marc Schnatterer und Nikola Dovedan.

Zwei schwierige Aufgaben warten

Auch für Robert Andrich, der im zentralen Mittelfeld eine Bewährungschance erhalten hatte, war der Arbeitstag bereits nach 45 Minuten beendet, allerdings auch wegen einer blutenden Kopfverletzung. Trainer Schmidt, der mit diesem Dreifachwechsel natürlich ein gewisses Risiko einging, brachte mit Niklas Dorsch noch eine weitere Stammkraft und verhalf seiner Mannschaft damit zu mehr Dominanz.

Allerdings erspielte sich der FCH auch in veränderter Besetzung nur wenig zwingende Torchancen, sodass unter dem Strich die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen stand.

Weil mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum und der Partie beim 1. FC Union Berlin nun zwei schwierige Aufgaben warten, droht Heidenheim ein längerer Aufenthalt in der unteren Tabellenhälfte, was man auf der Ostalb eigentlich vermeiden wollte. Mit einem Erfolg gegen Bochum, der mit einer Leistung wie gegen Fürth natürlich möglich ist, würde die Welt freilich schon wieder anders aussehen.

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