1. FC Heidenheim: Eher keine Abgänge mehr im Winter

Poker um Robert Leipertz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 20.01.2019 | 06:50
Kolja Pusch

Doch kein Abschied von Trainer Frank Schmidt? Kolja Pusch (r.) © Imago / Sportfoto Rudel

Seit Freitag ist der 1. FC Heidenheim nach neun Tagen Trainingslager unter spanischer Sonne wieder zurück in der Heimat. Nach einem freien Wochenende startet ab Montag die finale Phase der Wintervorbereitung, an deren Ende das Auftaktspiel im neuen Jahr am 30. Januar zu Hause gegen Holstein Kiel steht.

Bis dahin tritt die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt am Freitag noch zu einem letzten Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau an. Möglich, dass Kapitän Marc Schnatterer, der die Tests im Trainingslager gegen Xamax Neuchatel (1:0) und den RSC Anderlecht (2:1) nach seiner im Dezember erlittenen Fußsohlenverletzung noch verpasst hatte, dann wieder mitmischen kann.

Weil auch die zuletzt etwas kürzer tretenden Timo Beermann und Denis Thomalla kommende Woche wieder voll trainieren sollen, wäre Sebastian Griesbeck nach seinem in Spanien erlittenen doppelten Bänderriss am Sprunggelenk der einzige Ausfall.

Noch nicht zum Kader gehören wird Robert Leipertz, der zum einen nach einem Sehnenriss am Gesäßmuskel nicht einsatzfähig wäre, zum anderen auch noch keinen Vertrag in Heidenheim unterschrieben hat. Denn die Gespräche mit dem FC Ingolstadt über einen Transfer des 25-Jährigen stocken. Leipertz spielt bei den Schanzern zwar keine Rolle mehr, doch diese wollen laut der Südwest Presse dennoch eine höhere Ablöse als der FCH bislang offeriert hat.

Pusch noch in Kontakt zu einem anderen Verein

Während offen ist, ob sich beide Vereine im Poker um Leipertz einigen können oder der Offensivspieler womöglich erst im Sommer nach Heidenheim zurückkehrt, sieht es bei drei anderen Akteuren aktuell nach einem Verbleib auf dem Schlossberg aus. Kolja Pusch, Oliver Steurer und Kevin Lankford hatten zu Beginn der Winterpause den Wunsch nach einer Veränderung geäußert, um mehr Spielpraxis sammeln zu können, dem der FCH auch entsprochen hätte.

Doch nachdem noch Anfang Januar zumindest bei Steurer und Pusch vieles auf eine zeitnahe Ausleihe hindeutete, steht nun laut dem Heidenheimer Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald nur noch Pusch in Kontakt zu einem anderen Klub, wobei eine Einigung aber derzeit als unwahrscheinlich angesehen wird.

„ Nach momentanem Stand werden alle drei bleiben. ”
Holger Sanwald

Sanwald rechnet daher im Moment damit, dass Pusch wie Steurer und Lankford weiterhin dem Kader angehören wird: „Nach momentanem Stand werden alle drei bleiben und versuchen, sich hier ins Team zu kämpfen“, zitiert die „Südwest Presse“ den FCH-Klubboss, der aber natürlich auch weiß, dass bis Transferschluss am 31. Januar noch viel Bewegung möglich ist.

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