1. FC Heidenheim: Es wird wohl richtig eng

Form und Restprogramm bereiten Sorgen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 01.04.18 | 07:26
Frank Schmidt

Sah eine „verdiente Niederlage“ gegen Ingolstadt: Frank Schmidt © Imago

Mit zehn Punkten aus fünf Spielen ist der 1. FC Heidenheim gut aus der Winterpause gekommen und hat zunächst an die gute Phase vor Weihnachten anknüpfen können. Noch im Februar wurde die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt eher als Kandidat für Relegationsplatz drei gesehen, doch inzwischen geht auf der Ostalb mehr denn je das Abstiegsgespenst um.

Nach zunächst noch zwei Unentschieden beim SV Darmstadt 98 (1:1) und gegen Arminia Bielefeld (2:2), als jeweils Führungen verspielt wurden, kassierte der FCH zuletzt drei Niederlagen in Folge. Auf zwei Auswärtspleiten bei Dynamo Dresden (2:3) und bei Holstein Kiel (1:2) folgte am gestrigen Samstag gegen den FC Ingolstadt eine 1:2-Niederlage vor eigenem Publikum.

Erste Heimniederlage seit Oktober

Dass nach zuvor sechs Siegen und einem Unentschieden erstmals seit Oktober (3:5 gegen Kiel) auch zu Hause wieder verloren wurde, verstärkt die Abstiegssorgen beim FCH, der schon am heutigen Sonntag auf Rang 16 abrutschen könnte.

Um am Ende über dem Strich zu stehen, muss Heidenheim sich unbedingt defensiv stabilisieren. Mit 49 Gegentoren ist die Schmidt-Elf das zweitanfälligste Team der Liga nach dem MSV Duisburg (50 Gegentore) und ließ in den letzten vier Partien jeweils zwei oder mehr gegnerische Treffer zu.

Nürnberg und Düsseldorf warten

Der Blick auf die nächsten Aufgaben macht indes nicht wirklich Hoffnung auf Besserung. Nacheinander muss der FCH gegen die beiden Top-Teams der Liga ran. Beim 1. FC Nürnberg wartet auf Heidenheim zudem eine Mannschaft, die im Aufstiegsrennen unbedingt eine eigene Durststrecke beenden will, ehe es gegen Fortuna Düsseldorf und damit den designierten Zweitliga-Meister dieser Saison geht.

Und auch danach warten keine einfachen Aufgaben. Beim 1. FC Union Berlin und gegen den SV Sandhausen geht es gegen zwei Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Danach muss der FCH beim 1. FC Kaiserslautern ran, der mit dem 4:1 in Duisburg gezeigt hat, sich noch lange nicht aufgegeben zu haben. Nicht ausgeschlossen zudem, dass es abschließend zu einem Endspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth kommt.

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