1. FC Heidenheim: Frank Schmidt hadert mit der Pleite in Dresden

Ein schwieriges Programm steht bevor

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 10.03.18 | 07:08
Frank Schmidt

Nach der Niederlage in Dresden enttäuscht: Frank Schmidt © Imago

Zweimal ist der 1. FC Heidenheim am Freitagabend bei Dynamo Dresden nach einem Rückstand zurückgekommen, doch am Ende setzte es doch eine 2:3-Pleite. Eine Niederlage, die fraglos zu vermeiden gewesen wäre und die deshalb auf der Pressekonferenz auch einen enttäuschten Trainer Frank Schmidt zurück ließ.

„ Es ist extrem bitter. ”
Frank Schmidt

„Wenn man das gesamte Spiel nimmt, darf hier alles passieren, aber nicht, dass wir dieses Spiel noch verlieren. Es ist extrem bitter. Wenn man sieht, wie die Mannschaft gefightet hat und zweimal zurückgekommen ist, hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, so Schmidt, der insbesondere mit der Entstehung des entscheidenden Gegentreffers haderte.

„Was wir in der zweiten Halbzeit richtig gut gemacht haben, nämlich die Flügel zuzumachen, ist uns vor dem 2:3 gar nicht gelungen“, bemängelte Schmidt, der aber vor allem mit Blick auf die Offensivleistung beider Mannschaften insgesamt von einem „sehr guten Zweitligaspiel“ sprach.

Die ersten Drei warten

Die Enttäuschung Schmidts beruhte sicherlich auch darauf, dass es Heidenheim erneut verpasst hat, sich entscheidend Luft zu verschaffen. Nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Partien droht der Vorsprung von aktuell noch fünf Punkten auf den Relegationsplatz im Laufe des Wochenendes zu schrumpfen.

Und weil es neben einem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt an den kommenden vier Spieltagen gegen die ersten Drei der Tabelle (Düsseldorf, Nürnberg, Kiel) geht, könnte es für den FCH sogar nach unten hin noch einmal eng werden. Damit die Sorgenfalten auf der Ostalb nicht wachsen und die Länderspielpause einigermaßen ruhig verläuft, wäre nächste Woche ein Erfolgserlebnis bei Holstein Kiel schon von Bedeutung.

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