1. FC Heidenheim: Heimserie reißt auf bittere Art und Weise

1:5-Debakel gegen den SC Paderborn

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 27.11.18 | 07:23
Frank Schmidt

Heftige Pleite nach zuvor fünf Heimsiegen in Serie: Trainer Frank Schmidt © Imago / Sportfoto Rudel

Wie eng es auch in diesem Jahr in der 2. Bundesliga zugeht, lässt sich bestens anhand des 1. FC Heidenheim ablesen. Mit einem Sieg gegen den SC Paderborn wäre die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt punktgleicher Tabellenvierter gewesen, doch nach dem herben 1:5-Debakel gegen den Aufsteiger findet sich der FCH nun lediglich auf Rang elf wieder.

Auch wenn die Tabelle zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht die ganz große Bedeutung hat, würde sich Heidenheim natürlich lieber im vorderen Tabellendrittel bewegen. Und vor allem hätte man auf der Ostalb liebend gerne auf ein derart schmerzhaftes Ende einer beeindruckenden Serie verzichtet.

Denn vor der Klatsche gegen Paderborn hatte Heidenheim wettbewerbsübergreifend fünf Heimspiele in Folge gewonnen. Zudem standen sieben Partien am Stück ohne Niederlage zu Buche. Nachdem der FCH unter anderem beim 1. FC Union Berlin, beim 1. FC Köln und beim FC St. Pauli (jeweils 1:1) gepunktet hatte, kam die hohe Pleite gegen Paderborn umso überraschender.

Reißt nun auch eine Auswärtsserie?

„Wir haben heute das vermissen lassen, was uns zuletzt ausgezeichnet hat: Kompaktes und mutiges Verteidigen und frühzeitig die Laufwege aufnehmen“, führte Coach Schmidt auf der vereinseigenen Webseite die wesentlichen Gründe für die Niederlage an und haderte vor allem mit den beiden späten Gegentoren, nachdem bis zum 1:3 in der 71. Minute sogar noch der Ausgleich in der Luft lag.

„ Was uns nicht passieren darf, ist die hohe Niederlage ”
Frank Schmidt

„Was uns nicht passieren darf, ist die hohe Niederlage.“, so Schmidt, der nun aber auch die Lehren aus dieser Begegnung ziehen und es schon am nächsten Wochenende beim SV Sandhausen besser machen will: „Das tut weh, wir sind das nicht gewohnt, aber auch damit müssen wir umgehen können und uns aufrichten.“

Und in der Kurpfalz bietet sich dem FCH auch die Chance, eine Negativserie zu beenden. Denn trotz der respektablen Punktegewinne bei Aufstiegsanwärtern ist Heidenheim seit fünf Auswärtsspielen sieglos.

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