1. FC Heidenheim: Ist der Aufstieg drin?

Drei Gründe für den Aufschwung der Schmidt-Elf

Frank Schmidt

Frank Schmidt ist mit seiner seit vier Spielen ungeschlagenen Mannschaft wieder auf einem guten Weg. © imago images / eu-images

In der letzten Länderspielpause im Oktober war die Stimmung beim 1. FC Heidenheim nach der zuvor erlittenen 2:3-Heimniederlage gegen den VfL Bochum nicht die beste. Einen Monat später grüßt der FCH nach vier ungeschlagenen Spielen mit acht Punkten vom vierten Platz und befindet sich trotz der zwischenzeitlich erlittenen 1:4-Pleite im DFB-Pokal bei Werder Bremen wieder auf einem vielversprechenden Weg.

Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt zum ersten Verfolger des Spitzentrios aus Bielefeld, Hamburg und Stuttgart aufgestiegen. Und es spricht im Moment nicht viel dagegen, dass dies auch so bleiben wird. Während stärker eingeschätzte Mannschaften wie die Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg und Hannover 96 mit großen Problemen zu kämpfen haben, fehlt es allen übrigen Teams an der nötigen Konstanz, um vorne mitzumischen.

Das freilich galt bis zur Länderspielpause im Oktober auch für den 1. FC Heidenheim, bei dem nun aber die Hoffnung vorhanden ist, dass das zuletzt gezeigte Niveau dauerhaft auf den Platz gebracht werden kann. Und dafür gibt es durchaus einige Argumente. So verfügt Trainer Schmidt zum einen über einen funktionierenden Kern, zum anderen aber auch über gute Alternativen in der zweiten Reihe, sollten Änderungen nötig werden.

Richtungsweisende Spiele vor Weihnachten

Schwerwiegende Abgänge wie von Nikola Dovedan, Robert Andrich oder Robert Glatzel scheinen nach einem wackligen Saisonstart inzwischen weitgehend kompensiert. Das 4:0 am Wochenende gegen Hannover 96 inklusive Doppelpack von Tim Kleindienst, der der Nachfolger Glatzels als verlässlicher Torschütze werden soll, könnte in diesem Zusammenhang ein großer Schritt gewesen sein.

Unter dem Strich stellt der FCH nun mit 21 Toren die zumindest fünftbeste Offensive der Liga, vor allem aber unterbieten nur der VfL Osnabrück und der Hamburger SV (je zwölf) die kassierten 14 Gegentore.

Auch mit Blick auf die vergangenen Jahren, in denen eine stetige Weiterentwicklung vorhanden war, ist Heidenheim im weiteren Saisonverlauf eine gute Rolle zuzutrauen. So war etwa schon letzte Saison die Heimstärke mit ausschlaggebend für den Erfolg. In diesem Jahr scheint sie noch ausgeprägter: Aktuell belegt der FCH Platz vier in der Heimtabelle, über die letzten fünf Heimspiele ist gar nur der HSV stärker vor eigenem Publikum.

Ob es diesmal dazu reicht, tatsächlich um den Aufstieg mitzuspielen, könnten schon die bis Weihnachten wartenden Aufgaben zeigen. Denn nach dem Gastspiel bei Jahn Regensburg und der Partie gegen Greuther Fürth geht es nacheinander zum HSV und gegen Arminia Bielefeld.

Gelingt es in diesen Begegnungen, das in den vergangenen Wochen von wenigen Ausnahmen abgesehen mit Auswärtsunentschieden und Heimsiegen vorhandene Muster beizubehalten, wäre der FCH zum Jahreswechsel wohl ganz vorne mit dabei.

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