1. FC Heidenheim: Kein großer Personalwechsel im Sommer

Kommt Max Dittgen?

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 12:52

Mit dem 2:2 gegen Eintracht Braunschweig steht der 1. FC Heidenheim fünf Spieltage vor Schluss nun schon bei 41 Punkten und kann damit bereits jetzt mit der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte hochzufrieden sein. Trainer Frank Schmidt hat allerdings sehr deutlich gemacht, trotz des sicheren Klassenerhalts keine Nachlässigkeiten zu akzeptieren und in diesem Zusammenhang erwähnt, dass in der Vergangenheit Spieler ihre Zukunft in Heidenheim durch leidenschaftslose Auftritte in weitgehend unbedeutenden Begegnungen am Saisonende bereits verspielt hätten.

Kader hat noch viel Potential

Bleibt ein Leistungsabfall diesmal aus, würde sich der FCH auf dem sommerlichen Transfermarkt wohl eher in Zurückhaltung üben. Nachdem im Winter mit Bard Finne und Denis Thomalla, dessen Weiterverpflichtung nach bisheriger Ausleihe von Lech Posen zu erwarten ist, zwei neue Stürmer kamen und sich das Offensivspiel auch deshalb verbessert hat, wird es für die neue Saison vermutlich nur wenige Verstärkungen geben. Auch deshalb, weil der insgesamt junge Kader noch reichlich Potential hat.

Dittgen schon im Winter im Fokus

Wahrscheinlich ist auf jeden Fall die Verpflichtung eines Innenverteidigers als Ersatz für Tim Göhlert, der seine Schuhe an den Nagel hängt.
Darüber hinaus ist aber schon auch vorstellbar, dass die eine oder andere Alternative mit Entwicklungspotential für den Offensivbereich kommen wird. Ins Raster passen würde da Max Dittgen von der SG Sonnenhof Großaspach, an dem der FCH laut den „Stuttgarter Nachrichten“ bereits im Winter interessiert war.

Der 21-Jährige, der auf beiden Flügeln und auch im Sturmzentrum spielen kann, bringt es in der laufenden Drittliga-Saison auf sechs Tore und fünf Vorlagen in 33 Einsätzen. Der Durchbruch ist dem U20-Nationalspieler damit anders als zuvor beim 1. FC Nürnberg gelungen und der nächste Schritt in die zweite Liga wäre logisch. Allerdings hat Großaspach aufgrund eines bis 2017 laufenden Vertrages ein Wörtchen mitzureden.