1. FC Heidenheim: Mathias Wittek vor dem Absprung?

Carl Zeiss Jena offenbar interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 08.12.18 | 12:24
Mathias Wittek vom 1. FC Heidenheim

Erst drei Einsätze in dieser Saison: Wie geht es mit Mathias Wittek weiter © Imago / Eibner

Sofern fit zählte Mathias Wittek in den vergangenen Jahren in der Regel zu den Stammkräften beim 1. FC Heidenheim. Aktuell allerdings muss sich der 29-Jährige, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar ist, hinten anstellen.

Am ersten Spieltag stand Wittek beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld noch die gesamten 90 Minuten als Innenverteidiger auf dem Platz, musste dann aber aufgrund eines Außenbandanrisses im Knie eine wochenlange Zwangspause einlegen und kam nur zu zwei weiteren Kurzeinsätzen. Am vergangenen Wochenende durfte Wittek so in der Schlussphase mithelfen, den 2:1-Sieg beim SV Sandhausen über die Zeit zu bringen.

Überangebot im Abwehrzentrum?

Zufrieden dürfte der 2011 vom FC Ingolstadt auf die Ostalb gewechselte Deutsch-Pole mit seiner derzeitigen Rolle indes nicht sein. Ob sich Wittek Gedanken über eine Veränderung macht und der 1. FC Heidenheim den Defensivmann aus seinem bis 2020 laufenden Vertrag freigeben würde, ist nicht bekannt.

Allerdings soll Wittek laut „Bild“ (Ausgabe vom 7.12.2018) ein Thema bei Carl Zeiss Jena sein. Der Drittligist, der sich auch mit einigen anderen Abwehrspielern beschäftigt, soll über eine Ausleihe Witteks nachdenken.

Unabhängig von der Personalie Wittek scheint nicht ausgeschlossen, dass Heidenheim in der Winterpause einen Innenverteidiger abgibt. Neben dem seit dem zweiten Spieltag gesetzten Patrick Mainka stehen mit Wittek, Timo Beermann, Oliver Steurer, Youngster Tobias Reithmeir und Allrounder Norman Theuerkauf fünf zentrale Abwehrspieler zur Auswahl.

Während Reithmeir noch keine Rolle spielt, fehlte auch Steurer zuletzt regelmäßig im Kader. Der 23-Jährige, der in der vergangenen Winterpause von Borussia Dortmund II verpflichtet wurde, dürfte deshalb eher ein Wechselkandidat sein als Wittek, der sich nach seiner Verletzungspause wieder herangearbeitet hat und dank seiner Verdienste ein gewisses Standing besitzt.

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