1. FC Heidenheim nochmal mit frühem Tor?

FCH meist erst spät erfolgreich

Tim Kleindienst vom 1. FC Heidenheim

Tim Kleindienst (l.) ist der Mann für die wichtigen Tore beim FCH. ©Imago images/eu images

Schon nach 16 Minuten hatte der 1. FC Heidenheim am letzten Spieltag das letztlich entscheidende 1:0 gegen Sandhausen erzielt. Ein Ereignis mit Seltenheitswert, denn der FCH ist ansonsten wahrlich nicht bekannt für frühe Treffer.

Nur sechs Tore schoss Heidenheim in der 1. Halbzeit. Kein Team der 2. Bundesliga ist so selten in den ersten 45 Minuten einer Partie erfolgreich. Es scheint, als müssten Marc Schnatterer und Co. erst warmlaufen, ehe die Tormaschinerie anspringt.

Kleindienst fast alleine in der Frühschicht

Mit 23 Toren nach der Pause trifft Heidenheim nämlich fast viermal so oft, wie vor dem Gang in die Kabine. Der Wert ist aber auch Zeichen der grundsätzlichen Herangehensweise des Teams. Vorsichtig geht es meist in die Partie, was auf der anderen Seite einen Top-Wert von nur sechs Gegentoren im ersten Durchgang zur Folge hat.

So bleibt hintenraus viel Luft, die Frank Schmidts Mannschaft für ebenfalls unübertroffene zwölf Tore in der Schlussviertelstunde nutzt. Doch gegen Sandhausen war wie gesagt alles anders. Und gegen den 1. FC Nürnberg ist durchaus eine Wiederholung möglich.

Der „Club“ nämlich ist mit sieben Toren das anfälligste Team in der ersten Viertelstunde. Ausnutzen müssen wird dies vor allem Heidenheims Top-Torjäger Tim Kleindienst, ganze drei der mickrigen sechs FCH-Tore in Durchgang eins gehen nämlich auf sein Konto.

Der Rückkehrer ist insgesamt mit seiner Quote zufrieden. „Es freut mich aber riesig, dass es für mich mit den Toren und Vorlagen bisher so gut läuft. Dadurch bin ich auf jeden Fall darin bestätigt, dass die Rückkehr zum FCH der absolut richtige Schritt war.“ sagt der 24-Jährige auf der FCH-Homepage.

Vor dem FCN aber warnt er die Kollegen: „Wir müssen uns auf einen harten Kampf gegen Spieler auf Top-Niveau der 2. Bundesliga einstellen und auf alles gefasst sein. Das Spiel wird auf jeden Fall kein Selbstläufer.“