1. FC Heidenheim: Offensiv schon gut in Schuss

Testspiele verlaufen tor- und erfolgreich

Denis Thomalla

Trug sich nach seiner Hüft-OP direkt in die Torschützenliste ein: Denis Thomalla. © imago images / eu-images

Der 1. FC Heidenheim scheint gerüstet für den Restrundenauftakt kommende Woche beim VfB Stuttgart. Am gestrigen Mittwoch besiegte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt den österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau mit 3:0 und landete damit im vierten Testspiel der Wintervorbereitung den vierten Sieg.

Zuvor hatte sich der FCH auch gegen die SpVgg Unterhaching (2:1), den chinesischen Vizemeister Beijing Guoan (5:2) und den Schweizer Erstligisten FC Lugano (4:2) durchgesetzt. In allen vier Begegnungen präsentierte sich Heidenheim torhungrig und ein Blick auf die Torschützen macht Hoffnung darauf, in der zweiten Saisonhälfte weiter schwer auszurechnen zu sein.

Neben Linksverteidiger Arne Feick (2) sowie U19-Mittelfeldtalent Julian Stark besorgten ausnahmslos Offensivkräfte die insgesamt 14 Vorbereitungstreffer. Tim Kleindienst, Stefan Schimmer und Robert Leipertz waren je zweimal erfolgreich, während Marc Schnatterer, Konstantin Kerschbaumer, David Otto, Neuzugang Tobias Mohr und der nach seiner Hüft-OP wiedergenesene Denis Thomalla je einen Treffer markierten.

Geht Biankadi noch?

Trotz des Abgangs von Patrick Schmidt (Dynamo Dresden) ist die Auswahl in der Heidenheimer Offensive weiterhin groß. Dabei dürften Kleindienst im Sturmzentrum sowie Schnatterer, Leipertz und Mohr als Offensivreihe dahinter erst einmal die Nase vorne haben. Kerschbaumer, der in Stuttgart den nach einem Innenbandriss im Knie noch nicht ganz fitten Sebastian Griesbeck auf der Doppelsechs vertreten dürfte, freilich wird den Konkurrenzkampf auf absehbare Zeit mächtig anheizen.

Merveille Biankadi hingegen scheint auch ein gutes halbes Jahr nach seiner Verpflichtung von Hansa Rostock vergeblich auf den Durchbruch zu warten. Der 24-Jährige kam gegen Lustenau gar nicht zum Zug, was indes auch einen anderen Hintergrund haben könnte. Denn laut der Braunschweiger Zeitung könnte Biankadi noch in die 3. Liga zurückkehren und auf Leihbasis zu Eintracht Braunschweig wechseln.