1. FC Heidenheim: Planungen mit Timo Beermann?

Vertragsgespräche ruhen aktuell

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 05.04.20 | 07:24
Timo Beermann

Bereits seit 2013 für den FCH am Ball: Timo Beermann. © imago images / foto2press

Die Torwarttalente Diant Ramaj und Kevin Ibrahim sowie Nachwuchsstürmer Andrew Owusu mitgezählt, stehen zehn Spieler im Kader des 1. FC Heidenheim, deren Verträge nur noch bis zum 30. Juni datiert sind. Im Moment ist für betroffenen Akteure offen, wie es weitergeht, hat der FCH die Vertragsgespräche doch inmitten der Corona-Krise ausgesetzt.

Mit Timo Beermann hat der nach Marc Schnatterer und Robert Strauß dienstälteste Heidenheimer Profi aber offenbar zumindest Signale erhalten, dass der Verein eine weitere Zusammenarbeit möchte. Auch wenn es kurzfristig nicht zu einem Abschluss kommen dürfte, soll der Innenverteidiger nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 29/2020 vom 02.04.2020) den Wunsch des Vereins, das auslaufende Arbeitspapier zu verlängern, kennen.

Aktuell nur Innenverteidiger Nummer drei

2013 vom VfL Osnabrück nach Heidenheim gekommen, erwischte Beermann mit einem Kreuzbandriss einen denkbar schlechten Start und fiel in seiner ersten Saison komplett aus. In den folgenden Jahren avancierte der heute 29-Jährige aber zu einer verlässlichen Größe und steht aktuell bei 97 Zweitliga-Partien für den FCH.

In die laufende Saison ist Beermann so auch als Stammkraft gestartet, musste sich ab dem zwölften Spieltag aber mit zwei Kurzeinsätzen begnügen, ehe sich vor der Corona-Zwangspause durch die Rotsperre von Oliver Hüsing eine neue Bewährungschance ergab. Beermann lieferte beim 3:1 gegen den Karlsruher SC eine ordentliche Leistung ab und wird im nächsten Spiel aller Voraussicht nach auch wieder beginnen, da Hüsing noch ein weiteres Mal zum Zuschauen verurteilt ist.

Hinter Patrick Mainka und Hüsing scheint Beermann nichtsdestotrotz derzeit nur die Nummer drei in der Heidenheimer Innenverteidigung. Das freilich kann sich auch wieder ändern. Und einen Verbleib in Heidenheim werden die geringen Einsatzzeiten der vergangenen Monate vermutlich ohnehin nicht verhindern.