1. FC Heidenheim: Pokal-Erfolg als Befreiungsschlag?

Ohnehin keine Zweifel an Frank Schmidt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 26.10.17 | 17:43
Frank Schmidt

Durfte nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder jubeln: Frank Schmidt © Imago

Die Kulisse war mit 6.678 Zuschauern zwar etwas mau, doch daran störte sich beim 1. FC Heidenheim nach dem gestrigen 5:2-Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SSV Jahn Regensburg niemand mehr. Vielmehr waren Freude und Erleichterung nach dem ersten Erfolg nach zuvor fünf sieglosen Spielen mit zuletzt drei Niederlagen am Stück groß.

Die Hoffnung ist nun natürlich groß, dass der FCH den Schwung des Pokal-Erfolgs mit in den Zweitliga-Alltag nehmen kann, der sich mit nur acht Punkten aus den ersten elf Spielen und Rang 16 alles andere als positiv darstellt. Den Erfolg in Regensburg zu bestätigen wird allerdings nicht einfach, kommt am Sonntag doch mit dem 1. FC Nürnberg eines der Top-Teams der Liga in die Voith-Arena.

Volle Rückendeckung von Holger Sanwald

Zunächst einmal vom Tisch sind durch den Erfolg in Regensburg die zumindest in den sozialen Netzwerken leise aufgekommenen Diskussionen um Trainer Frank Schmidt, der von den Verantwortlichen allerdings ohnehin nicht ansatzweise in Frage gestellt wird.

„ Frank Schmidt ist ein Glücksfall für uns. ”
Holger Sanwald

„Frank Schmidt ist ein Glücksfall für uns. Wir zu davon überzeugt, dass er uns aus der schwierigen Phase rausbringt“, hatte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald bereits am Tag vor dem Spiel in Regensburg gegenüber der Heidenheimer Zeitung erklärt.

Der Einzug ins Pokal-Achtelfinale, das dem Verein garantierte TV- und Vermarktungseinnahmen in Höhe von 637.000 Euro beschert, dürfte Sanwalds Überzeugung nun nochmals gestärkt haben. Gegen Nürnberg und danach bei Fortuna Düsseldorf sollte der FCH aber dennoch besser nicht leer ausgehen, um vor der Länderspielpause den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu halten.

Gewinnt Heidenheim gegen Nürnberg? Jetzt wetten!