1. FC Heidenheim: Robert Glatzel verpasst den Saisonstart

Angreifer für zwei Spiele gesperrt

Robert Glatzel

Starke Saison mit unnötigem Ende: Robert Glatzel (l.) © Imago images / Eibner

Mit 13 Treffer und vier Vorlagen in der Liga sowie vier Toren und zwei Assists im DFB-Pokal hat Robert Glatzel die beste Saison seiner bisherigen Profikarriere hinter sich. Das Highlight war natürlich der Dreierpack des Angreifers beim 4:5 des 1. FC Heidenheim im DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München, nach dem es freilich nicht mehr ganz so rund lief.

In den sieben Zweitliga-Begegnungen nach dem Auftritt in der Allianz Arena traf Glatzel nur noch einmal, verbuchte aber immerhin drei Assists. Unter dem Strich wird der 25-Jährige mit dem Ausklang einer lange Zeit richtig guten Spielzeit indes alles andere als zufrieden sein. Denn beim 4:2 gegen den FC Ingolstadt handelte sich Glatzel in der Nachspielzeit eine ebenso berechtigte wie völlig überflüssige rote Karte ein.

DFB-Sportgericht belässt es bei der Mindeststrafe

Nach einem Luftduell mit Cenk Sahin blieb Glatzel kurz liegen, sprang aber schnell wieder auf, um den Ingolstädter zu Boden zu stoßen. Schiedsrichter Sören Storks blieb keine andere Wahl als Glatzel vom Platz zu stellen. Und auch das Sportgericht des DFB kam nicht umhin, den Angreifer mit der für Tätlichkeiten vorgesehenen Mindestsperre von zwei Spielen zu belegen.

Weil sowohl der FCH als auch Glatzel dem Strafmaß bereits zugestimmt haben, wird der Stürmer den Start in die neue Saison verpassen. Ob man sich in Heidenheim dann nochmals über Glatzels Aussetzer ärgern muss, bleibt abzuwarten. Nach wie vor gilt der Angreifer als Kandidat für einen Wechsel in die Bundesliga.

Gegenüber der Südwest-Presse bestätigte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald eine lose Anfrage für Glatzel, wobei bisher wohl nicht über Zahlen gesprochen wurde. Weitere Details zum Interessenten verriet Sanwald nicht.

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