1. FC Heidenheim: Tim Kleindienst unterstreicht seine Top-Form

Angreifer an 14 der letzten 17 Heidenheimer Tore direkt beteiligt

Tim Kleindienst

In bestechender Verfassung und Matchwinner gegen den KSC: Tim Kleindienst. © imago images / eu-images

Mit dem gestrigen 3:1-Sieg gegen den Karlsruher SC hat der 1. FC Heidenheim seine Rolle als erster Verfolger des Spitzentrios aus Bielefeld, Hamburg und Stuttgart untermauert. Weiterhin trennen den FCH nur drei Punkte vom Relegationsplatz und selbst der zweite Rang ist vor dem Top-Spiel am Montag zwischen Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart nur drei Zähler entfernt.

Großen Anteil daran, dass Heidenheim als einzige Mannschaft mit den drei Spitzenteams einigermaßen Schritt halten kann, hat Tim Kleindienst. Der 24 Jahre alte Angreifer bereitete gegen Karlsruhe den Führungstreffer durch Konstantin Kerschbaumer vor und schnürte noch vor der Pause einen Doppelpack, der gleichbedeutend mit der frühzeitigen Entscheidung war.

Nach seiner Verpflichtung vom SC Freiburg Anfang September führte sich der 2016/17 bereits auf Leihbasis für den FCH aktive Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen in seinen ersten beiden Spielen gleich hervorragend ein, konnte dieses Niveau aber zunächst nicht halten. Nach fünf Partien ohne Torbeteiligung platzte aber beim 4:0-Erfolg gegen Hannover 96 mit zwei Treffern und einem Assist wieder der Knoten.

Ohne Kleindienst in Darmstadt torlos

Und seitdem ist Kleindienst beinahe immer beteiligt, wenn der 1. FC Heidenheim torgefährlich wird. An 14 der letzten 17 Tore der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt war der 1,94 Meter große Mittelstürmer direkt beteiligt. Dabei verbuchte Kleindienst zehn Treffer und vier Vorlagen. Vermutlich war es denn auch kein Zufall, dass Heidenheim vergangene Woche bei Darmstadt 98 nicht nur 0:2 verlor, sondern auch torlos blieb, als Kleindienst aufgrund einer beim 1:0-Sieg in Kiel kassierten gelb-roten Karte fehlte.

In den kommenden Wochen muss der FCH möglicherweise nochmal auf Kleindienst verzichten. Vor Gelb-Rot hatte der Angreifer in Kiel bereits die fünfte gelbe Karte gesehen und steht nun wieder bei vier gelben Karten. Die nächste Verwarnung zieht folglich wieder eine Sperre nach sich, die Heidenheims Offensive in einem vielleicht wichtigen Spiel Durchschlagskraft kosten könnte.