1. FC Kaiserslautern: Auch Jeff Strasser kann nicht zaubern

Erster Rückschlag unter dem neuen Trainer

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 23.10.17 | 15:51
Sebastian Andersson

Torlos gegen Duisburg: Sebastian Andersson © Imago / Foto2press

Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen unter dem neuen Trainer Jeff Strasser gegen die SpVgg Greuther Fürth (3:0) und beim FC St. Pauli (1:1) herrschte beim 1. FC Kaiserslautern vor der gestrigen Begegnung gegen den MSV Duisburg zumindest eine vorsichtige Zuversicht vor. Diese wurde mit einer 0:1-Pleite gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt allerdings herb enttäuscht.

Im dritten Match unter Coach Strasser gab es den ersten Rückschlag, der auch dem luxemburgischen Fußball-Lehrer deutlich vor Augen geführt haben dürfte, welch schwierige Aufgabe er angenommen hat. Insbesondere im Spiel nach vorne lief kaum etwas zusammen, was freilich keine wirkliche Neuerung bedeutete.

Probleme hinten wie vorne

Sebastian Andersson, der fünf der sieben Lauterer Saisontore erzielte, aber auf Zuspiele seiner Kollegen angewiesen ist, hing häufig in der Luft und es war unverkennbar, dass es der schwedische Neuzugang nicht alleine richten wird können. Doch ob Akteure wie Gervane Kastaneer, Osayamen Osawe oder auch Baris Atik dazu in der Lage sind, dauerhaft für mehr Torgefahr zu sorgen, erscheint fraglich.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Defensive gegen den MSV mehrfach wackelte und die Niederlage angesichts von acht ordentlichen bis guten Torchancen der Gäste auch höher hätte ausfallen können. Dass dann vor dem entscheidenden Gegentor just bei einer Standardsituation kaum eine Zuordnung zu erkennen war, setzte dem schwachen Auftritt in negativer Hinsicht die Krone auf.

Kellerduell in Regensburg

Am Mittwoch im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart bietet sich dem FCK nun abseits des Alltages die Gelegenheit, Selbstvertrauen zu tanken. Anschließend steht mit dem Kellerduell beim SSV Jahn Regensburg eine enorm wichtige Partie auf dem Programm.

Mit einem Sieg beim aktuell auf Rang 15 stehenden Aufsteiger könnte man mit Regensburg gleichziehen – bei einer Niederlage wären es allerdings schon sechs Punkte bis zum rettenden Ufer.

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