1. FC Kaiserslautern: Aufgeben ist kein Thema

Gegen St. Pauli muss wieder ein Heimsieg her

Philipp Mwene

Bittere 1:2-Niederlage in Fürth, aber weiter kämpferisch: Philipp Mwene (r.) © Imago / Zink

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag ein Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf verloren. Anstatt der SpVgg Greuther Fürth bis auf drei Punkte auf die Pelle zu rücken, liegen die Roten Teufel nach der 1:2-Niederlage im Sportpark Ronhof nun neun Zähler hinter den Franken. Zugleich ist der Rückstand ans rettende Ufer wieder auf sieben Punkte angewachsen und könnte sich sogar noch weiter vergrößern.

Sollte Erzgebirge Aue heute beim 1. FC Union Berlin gewinnen, wären es schon acht Punkte bis zu Platz 15 und sieben bis zum aktuell fünf Zähler entfernten Relegationsplatz. Ungeachtet dieser acht Spieltage vor Schluss sicher schwierigen Ausgangsposition hat man in Kaiserslautern den Glauben an die Rettung nicht verloren.

Die nächsten Aufgaben sind machbar

„Wir werden weiter dranbleiben. Wir werden uns schütteln und uns ganz intensiv auf das Spiel gegen St. Pauli zuhause vorbereiten“, hakte Trainer Michael Frontzeck die Pleite in Fürth auf der-betze-brennt.de schnell ab und richtete den Blick auf die kommende Aufgabe, der fraglos große Bedeutung zukommt.

Mit einem Sieg gegen St. Pauli könnte vor der Länderspielpause nochmals für Euphorie gesorgt werden und danach warten beim MSV Duisburg und gegen den SSV Jahn Regensburg sowie dem Kellerduell beim VfL Bochum keine unlösbaren Aufgaben.

Wir haben es immer noch selbst in der Hand. (Philipp Mwene)

Für Philipp Mwene, der nach guten Leistungen in offensiverer Rolle in Fürth anstelle des gesperrten Benjamin Kessel auf die rechte Abwehrseite zurückgekehrt ist, ist die Marschrichtung klar: „Wir gehen in jedes Spiel so rein, dass wir es gewinnen wollen. Wir haben es immer noch selbst in der Hand.“

Damit das auch so bleibt, müssen aber unbedingt Punkte her. Jede weitere Niederlage würde die Chance auf die Rettung verringern.

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