1. FC Kaiserslautern: Das rettende Ufer rückt näher

Neun Punkte aus den letzten vier Spielen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 22.02.18 | 15:10
Michael Frontzeck jubelt an der Seitenlinie

Grund zum Jubeln: Michael Frontzeck (l.) holte drei Siege aus vier Spielen. ©Imago/Werner Schmitt

Nach nur zwölf Punkten aus den ersten 18 Spielen gehörte in der Winterpause schon eine Portion Grundoptimismus dazu, um als Fan des 1. FC Kaiserslautern noch an den Klassenerhalt zu glauben. Sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und sogar zehn Zähler bis zum rettenden Ufer waren ein enormes Handicap vor dem Start ins neue Jahr. Wenige Wochen später haben die Roten Teufel den Anschluss aber geschafft.

Nach dem gestrigen 2:1-Sieg im Kellerduell beim SV Darmstadt 98 liegen die Roten Teufel nur noch drei Zähler hinter dem Relegationsplatz und selbst das rettende Ufer ist bei nur vier Punkten Distanz in Reichweite. Und nun wartet am Samstag bei Erzgebirge Aue das direkte Duell mit dem Tabellenfünfzehnten, sodass der nächste Schritt gelingen könnte und auf jeden Fall in der eigenen Hand liegt.

Mwene sieht die fünfte gelbe Karte

Der Trend spricht dabei klar für den FCK, der drei der letzten vier Spiele gewonnen hat und sich seit dem Amtsantritt von Trainer Michael Frontzeck deutlich verbessert präsentiert. Die Leistungen machten freilich auch schon zuvor durchaus Mut, was für eine gute Arbeit im Winter unter Jeff Strasser, der aus den bekannten gesundheitlichen Gründen seinen Platz räumen musste, spricht.

„ Seit der Vorbereitung haben wir ein anderes Gefühl in der Mannschaft. ”
Philipp Mwene

Dass sich seit Anfang des Jahres etwas zum Positiven gewandelt hat, bestätigt auch Philipp Mwene auf der-betze-brennt.de: „Ich denke, seit der Vorbereitung haben wir ein anderes Gefühl in der Mannschaft. Man sieht, dass sich das einfach verändert hat“, so der in Darmstadt im rechten Mittelfeld agierende Torschütze zum vorentscheidenden 2:0, der indes auch die fünfte gelbe Karte sah und in Aue fehlt.

Klar ist freilich auch, dass die Erfolge der letzten Wochen wertlos wären, sollte in Aue verloren werden. Nach wie vor befindet sich der FCK in der Rolle des Jägers, der nicht schwächeln darf, soll am Ende zumindest die Relegation erreicht werden.

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