1. FC Kaiserslautern: Die erste Krise ist perfekt

Lukas Spalvis fehlt aus disziplinarischen Gründen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 11.09.17 | 07:45
Norbert Meier

Fehlstart: Norbert Meiers FCK ist mit nur zwei Punkten Vorletzter © Imago

Den Start in die neue Saison hat man sich beim 1. FC Kaiserslautern sicher ganz anders vorgestellt. Nach dem gestrigen 1:2 bei Holstein Kiel stehen die Roten Teufel noch sieglos und mit lediglich zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und das anstehende Programm der englischen Woche macht nicht gerade Mut.

Am nächsten Wochenende steigt das Derby beim SV Sandhausen, wo Lautern bei fünf Anläufen noch nie gewinnen konnte (zwei Unentschieden, drei Niederlagen). Danach kommt ein erstarktes Erzgebirge Aue auf den Betzenberg, ehe die Reise zu Aufstiegsfavorit 1. FC Union Berlin geht. Letztlich muss der FCK in diesen Spielen aber punkten, um zunehmende Unruhe zu vermeiden.

Andersson als Lichtblick

Bereits jetzt macht in Kaiserslautern der Begriff Krise die Runde und trifft letztlich auch zu. Beim starken Aufsteiger Holstein Kiel fiel die gestrigen 1:2-Niederlage zwar unglücklich aus, doch mit einer weiterhin fehlenden Entschlossenheit im Spiel nach vorne und leichtfertigen Ballverluste vor beiden Gegentoren waren zwei wesentliche Gründe für die Pleite auch schnell ausgemacht.

Mit dem Premierentreffer von Sebastian Andersson gleich bei seinem ersten Einsatz gab es mit Blick auf die aus der vergangenen Saison bestens bekannte Offensivschwäche zwar auch einen Mutmacher, aber insgesamt stellt die Zwischenbilanz natürlich nicht zufrieden.

Auch in Bezug auf die Neuzugänge insbesondere für die vorderen Reihen, Andersson ausgeklammert, nicht. Gervane Kastaneer zeigte zwar positive Ansätze, fehlte in Kiel aber mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. Und Lukas Spalvis stand ebenfalls nicht im Kader, obwohl er die Reise nach Kiel mitangetreten hatte.

Doch der litauische Nationalspieler kam am Spieltag fünf Minuten zu spät zur Teambesprechung und wurde deshalb aus dem Aufgebot gestrichen, wie Trainer Norbert Meier gegenüber der Rheinpfalz erklärte.

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