1. FC Kaiserslautern: Fehlt Daniel Halfar monatelang?

Kapitän wird heute in München untersucht

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 26.09.16 | 07:30
Daniel Halfar

Droht mit einer Oberschenkelverletzung länger auszufallen: Daniel Halfar (r.) © Imago

Die Hoffnung auf einen Aufschwung währte beim 1. FC Kaiserslautern nur drei Tage. Nach dem 3:0 gegen Dynamo Dresden, dem ersten Saisonsieg am sechsten Spieltag, sorgte ein deutliches 0:3 am Samstag beim 1. FC Heidenheim wieder für Ernüchterung in der Pfalz und den erneuten Sturz auf einen Abstiegsplatz.

Nur Sebastian Kerk macht Hoffnung

Nach nur fünf Punkten aus den ersten sieben Spielen ist die Lage rund um den Betzenberg weiterhin extrem angespannt, die sich zudem auch in personeller Hinsicht alles andere als optimal gestaltet. Während es nur beim zuletzt zweimal eingewechselten Sebastian Kerk Hoffnung gibt, dass der Neuzugang vom SC Freiburg bald Akzente setzen kann, stand mit Ewerton ein anderer Neuer erneut noch nicht im Kader.

Spätestens nach der Länderspielpause soll der Brasilianer aber eine vollwertige Alternative sein und mithelfen, die mit bereits elf Gegentreffern anfällige Defensive zu stabilisieren.

Auch Jacques Zoua verletzt

Dagegen kehren Kacper Przybylko nach seinem Mittelfußbruch und der nach seiner Verpflichtung vom SC Freiburg noch gar nicht eingesetzte Mensur Mujdza nach einer Knie-OP wohl frühestens zur Vorbereitung auf die Rückrunde zurück. Und auch Kapitän Daniel Halfar, der schon die letzten Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung verpasste, droht länger auszufallen. Wie der „Kicker“ (Ausgabe 78/2016 vom 26.09.2016) berichtet, wird der Mittelfeldregisseur heute in München noch einmal genauer untersucht. Dem Fachblatt zufolge fehlt Halfar ‚bestenfalls nur einige Wochen, im Worst Case einige Monate‘. Nicht ausgeschlossen also, dass auch für den Kapitän das Fußballjahr 2016 schon beendet ist.

Noch offen ist, wie schwer es Jacques Zoua erwischt hat, der nach seinem Doppelpack gegen Dresden in Heidenheim noch vor der Pause wegen einer Unterschenkelverletzung ausgewechselt werden musste. Eine längere Zwangspause für den Kameruner wäre auf jeden Fall ein herber Schlag für die Roten Teufel.