1. FC Kaiserslautern: Robin Bormuth als Koch-Ersatz?

Auch Bochum am Düsseldorfer interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.19 | 13:38
Robin Bormuth

Robin Bormuth (r.) steht offenbar im Fokus des FCK © Imago

Mit Robin Koch hat der 1. FC Kaiserslautern am gestrigen Dienstag ein zweites hoffnungsvolles Talent nach U21-Nationalkeeper Julian Pollersbeck (Hamburger SV) ziehen lassen. Für den 21 Jahre alten Abwehrspieler, der nach langem Tauziehen und einer zwischenzeitlichen Absage seitens des FCK nun doch zum SC Freiburg wechselt, fließt eine Ablöse im Bereich von 3,5 bis vier Millionen Euro.

Viel Geld für die Roten Teufel, die damit in der nächste Woche endenden Transferperiode ein sattes Plus erzielt haben. Und dabei wird es aller Voraussicht nach auch bleiben. Zwar sehen sich die Verantwortlichen um den neuen Sportdirektor Boris Notzon noch nach Verstärkung für die Offensive um, doch defensiv fühlt sich der FCK auch ohne Koch gut aufgestellt.

„Mit Marcel Correia und Giuliano Modica haben wir im Rahmen unserer Kaderplanung im Sommer zwei erfahrene Innenverteidiger verpflichtet, die nach ihren Verletzungen diese Lücke nun schließen werden“, deutet Notzon auf der vereinseigenen Webseite an, dass Kochs Abgang mit dem vorhandenen Personal kompensiert werden soll

Düsseldorf will Bormuth nicht abgeben

Möglicherweise handelt es sich bei Notzons Äußerungen aber auch nur um eine taktische Aussage, denn wie die Rheinische Post berichtet, soll sich Lautern um Robin Bormuth bemühen, der aktuell bei Fortuna Düsseldorf nur eine Nebenrolle spielt.

Der 21-Jährige, der seine Qualitäten vergangene Saison in der 2. Bundesliga schon gezeigt hat, soll indes auch beim VfL Bochum ein Thema sein. Momentan scheint es aber so, als wären alle Bemühungen anderer Vereine um den Youngster vergebliche Liebesmüh, da die Fortuna den noch bis 2020 gebundenen Innenverteidiger nicht abgeben möchte.

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