1. FC Kaiserslautern: Robin Koch will in die Bundesliga

FCK bisher nicht gesprächsbereit

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 01.07.17 | 07:48
Robin Koch

Weckt Begehrlichkeiten in der Bundesliga: Robin Koch © Imago / Jan Huebner

Mit dem Verkauf von Julian Pollersbeck an den Hamburger SV, der zunächst eine Basisablöse von rund 3,5 Millionen Euro in die Kassen spült, hat der 1. FC Kaiserslautern seine finanzielle Situation deutlich verbessert. Wieder einmal mussten die Roten Teufel aber auch einen selbst entwickelten Spieler ziehen lassen, der nun seine Karriere andernorts fortsetzt.

Selbiges soll zumindest in diesem Sommer bei Robin Koch noch nicht der Fall sein. Auch der 20 Jahre alte Innenverteidiger hat nach Informationen der Bild bei anderen Klubs Begehrlichkeiten geweckt. Für den 20-Jährigen sollen sich mehrere Bundesligisten interessieren und auch ein konkretes Angebot mit einer im siebenstelligen Bereich liegenden Ablöse soll dem FCK vorliegen. Während sich Koch mit dem Interessenten offenbar auch schon einig ist, haben die Roten Teufel die Offerte kurz und knapp abgewiesen.

Notzon schließt Koch-Verkauf aus

Lauterns derzeit auch als kommissarischer Sportchef tätiger Chefscout Boris Notzon machte nun in „Bild“ klar, dass im Falle des noch bis 2019 unter Vertrag stehenden Koch keine Gesprächsbereitschaft besteht: „Natürlich planen wir mit Robin Koch. Es gibt da auch keine verhandlungstaktische Schmerzgrenze. Robin hat sich super entwickelt, ist ein toller Junge. Wir müssen Leistungsträger auch mal halten.“

„ Es gibt keine verhandlungstaktische Schmerzgrenze. ”
Boris Notzon

Kochs Vater Harry, einst 1998 mit dem FCK Deutscher Meister, kann diese strikte Haltung nicht nachvollziehen und lässt ebenfalls in „Bild“ zwischen den Zeilen erkennen, dass sein Sohn wechseln möchte: „Warum setzt man sich nicht zumindest mal an einen Tisch und hört sich alles an?“

Möglich, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Klar ist aber auch, dass der FCK am längeren Hebel sitzt und Koch ohne Freigabe der Pfälzer bleiben muss.

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