1. FC Kaiserslautern: Simon Zoller als Vorbild für Bard Finne? – Mohamed Gouaida ein Thema?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 07.10.20 | 10:05

Zehn Tage bleiben dem 1. FC Kaiserslautern noch, um den Kader im Offensivbereich zu verstärken. Dass nach Möglichkeit noch ein Flügelspieler und ein Angreifer kommen sollen, ist bekannt. Doch wer letztlich in der Pfalz landen wird, ist derzeit noch offen.

[ad]Favorit für den Platz im Angriff scheint inzwischen Bard Finne vom 1. FC Köln zu sein. Der norwegische U21-Nationalstürmer hat bei den Geißböcken seine Qualitäten als Joker immer wieder angedeutet und in diesem Sommer eine starke Vorbereitung gespielt, aber dennoch reichte es in den ersten beiden Pflichtspielen nicht zu einem Platz im 18er-Kader.

Während Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke ausschloss, den ebenfalls mit dem FCK in Verbindung gebrachten Kazuki Nagasawa abzugeben, ließ Trainer Peter Stöger auf der gestrigen Pressekonferenz durchblicken, einer Ausleihe von Finne nicht ablehnend gegenüber zu stehen: „Wenn ein Spieler in der Situation ist, dass er wenig spielt, und er auf uns zukommt, dann setzen wir uns damit auseinander, wenn es eine sinnvolle Sache ist.“

Gleichzeitig sieht Stöger auch die Chance, in einem Jahr einen gereiften Finne zurückzubekommen, genau wie es zuletzt bei Simon Zoller war, der die Rückrunde der vergangenen Saison an den FCK verliehen war: „Er ist gestärkt zurückgekommen. Das könne bei Bard möglicherweise auch so sein.“ Allein diese Aussagen Stögers machen aber auch deutlich, dass der FC nicht daran denkt, Finne zu verkaufen oder dem FCK eine Kaufoption einzuräumen.

 Mehrere Interessenten für HSV-Talent Gouaida

Unterdessen ist bei der Suche nach einem offensiven Außenbahnspieler nach Informationen der „Sport Bild“ Mohamed Gouaida vom Hamburger SV in den Fokus gerückt. Der 22 Jahre alte Tunesier soll auf Leihbasis bei einem anderen Verein Spielpraxis sammeln und auch das Interesse von Fortuna Düsseldorf geweckt haben. Eine schon vor dem Abschluss stehende Ausleihe Gouaidas zum TSV 1860 München ist dagegen geplatzt, wobei aber auch nicht ausgeschlossen ist, dass die Löwen noch im Rennen sind.

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