1. FC Köln: Fällt auch noch Marcel Risse aus?

Jorge Meré als vierte Option für die rechte Abwehrseite

Marcel Risse

Droht den Auftakt krankheitsbedingt zu verpassen: Marcel Risse (r.) © Imago

Nachdem vergangene Saison weder Lukas Klünter noch Frederik Sörensen und Pawel Olkowski auf der rechten Abwehrseite überzeugen konnte, verpflichtete der 1. FC Köln in der laufenden Sommertransferperiode mit Matthias Bader und Benno Schmitz gleich zwei neue Rechtsverteidiger, die nun aber die ersten Wochen der Saison beide verletzungsbedingt verpassen.

Vor dem Start am Samstag beim VfL Bochum droht nun auch noch die in der zweiten Hälfte der Generalprobe gegen den 1. FSV Mainz 05 (5:3) erprobte Notlösung wegzubrechen. Denn auch hinter Marcel Risse, der schon in der Vergangenheit mehrfach als offensiv ausgerichteter Rechtsverteidiger zum Zug gekommen ist, steht ein dickes Fragezeichen.

Der 28-Jährige, der seit einem im Herbst 2016 erlittenen Kreuzbandriss nicht mehr sein altes Niveau erreicht hat, fehlte am Mittwoch im Training. Grund dafür war laut „Kicker“ (Ausgabe 63/2018 vom 02.08.2018) ein fiebriger Infekt, der einen Einsatz in Bochum verhindern könnte.

Mehr Lufthoheit mit Lasse Sobiech?

Sollte es auch bei Risse nicht reichen, müsste Trainer Markus Anfang noch mehr improvisieren. Weil der mehr oder minder ausgemusterte Sörensen keine echte Alternative mehr darstellt und der vom Coach als Option ins Gespräch gebrachte Matthias Lehmann keine Idealbesetzung darstellen würde sowie überdies am Mittwoch auch nicht trainieren konnte, spricht vieles für eine Versetzung von Jorge Meré nach rechts.

Der Spanier hat die Position aushilfsweise schon gespielt und brächte alle Voraussetzungen dafür mit. Zugleich wäre mit Lasse Sobiech ein starker Nachrücker für Meré als rechter Innenverteidiger vorhanden, der mit seiner Kopfballstärke auch noch die gerade im Test gegen Mainz auffällig gewordenen Schwächen in der Luft beheben könnte.

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