1. FC Köln: Jorge Meré bleibt offenbar

Spanier zieht seine Ausstiegsklausel nicht

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 13:02
Jorge Meré

Nutzt seine Ausstiegsklausel wohl nicht: Jorge Meré © Imago / Chai v.d. Laage

Am Montag beginnt beim 1. FC Köln mit dem ersten Training unter Markus Anfang die Mission Wiederaufstieg. Bis dahin sind keine weiteren Neuzugänge mehr zu erwarten und es könnte sogar sein, dass der Kader schon jetzt komplett ist, wenngleich im Umfeld noch auf die Verpflichtung eines offensiven Flügelspielers gehofft wird.

Offen war bisher, ob Jorge Meré von seiner am heutigen Mittwoch ablaufenden Ausstiegsklausel über rund 12,5 Millionen Euro Gebrauch machen und den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen wird. In diesem Fall hätte der FC wohl nach Lasse Sobiech und Rafael Czichos noch einen dritten neuen Innenverteidiger hinzugeholt, doch derlei Planspiele etwa mit dem Tschechen Alex Kral könnten sich nun erledigt haben.

Meré will und muss spielen

Denn wie Bild berichtet, wird Meré seine Ausstiegsklausel verstreichen lassen und am Montag beim Trainingsauftakt dabei sein. Zum einen hat sich wohl kein Verein gefunden, der die festgeschriebene Ablöse bezahlt hätte und zum anderen soll Spaniens U21-Nationaltrainer Albert Celades Meré signalisiert haben, auch als Zweitliga-Spieler weiter berufen zu werden.

Klar ist aber, dass der 21-Jährige spielen muss. Sollte es hinter Sobiech und Czichos nur zur Rolle als Innenverteidiger Nummer drei reichen, könnte bis Transferschluss nochmal Bewegung in die Personalie kommen. Allerdings werden die Geißböcke den vor einem Jahr für rund acht Millionen Euro geholten Defensivmann auch dann nicht zum Schnäppchenpreis abgeben.

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