1. FC Köln: Jorge Meré im Winter ohne Ausstiegsklausel

Auch Frederik Sörensen soll bleiben

Jorge Meré

Hat erst vor kurzem bis 2023 verlängert: Jorge Meré © imago / Picture Point

Seit Donnerstag läuft auch beim 1. FC Köln die Vorbereitung auf die Restrückrunde, an deren Ende die Geißböcke die Rückkehr in die Bundesliga feiern wollen. Dazu beitragen soll auch Jorge Meré, der sich im Laufe des vergangenen Halbjahres nicht nur einen Stammplatz erkämpft, sondern in den Wochen vor Weihnachten als Mittelmann einer Dreierkette zu einem herausragenden Akteur aufgeschwungen hat.

Die positive Entwicklung des spanischen U21-Nationalspielers hat man auch andernorts registriert, wie die in den letzten Tagen und Wochen immer wieder kursierenden Gerüchte um ein Interesse von Klubs aus Merés Heimat erkennen lassen.

Vor allem Atletico Madrid, aber auch der FC Sevilla und der FC Valencia sollen laut der spanischen As ein Auge auf den 21-Jährigen geworfen haben. Dass Meré aufgrund einer Ausstiegsklausel im Winter für zehn Millionen wechseln kann, ist allerdings nicht korrekt.

Veh hat den Markt im Blick

Vielmehr machte FC-Geschäftsführer Armin Veh, der die offiziell noch nicht vermeldete Verlängerung mit Meré bis 30. Juni 2023 vor Weihnachten bei „Sky“ bestätigt hatte, gegenüber dem Express deutlich, dass eine solche Klausel nicht existiert. Das haben wir selbst in der Hand. Wenn es eine konkrete Anfrage gäbe, dann müsste man sich damit auseinandersetzen“, so Veh, der für den unwahrscheinlichen Fall eines Meré-Abgangs betonte, „immer einen Überblick über den Markt“ zu haben.

Klar ist, dass Meré nur dann die Freigabe erhalten würde, wenn ein anderer Klub richtig viel Geld auf den Tisch legen würde. 30 Millionen Euro, die Meré laut einer dann gültigen Klausel bei Nicht-Aufstieg im Sommer kosten würde, wären wohl die Basis bei konkreten Verhandlungen, die es bisher aber nicht gibt.

Wir sind froh, dass Frederik da ist. (Armin Veh)

Geäußert hat sich Veh im „Express“ auch zur Zukunft von Frederik Sörensen, der im Sommer als Verkaufskandidat galt und in der Hinserie nahezu keine Rolle spielte. Man hat im Herbst gesehen, dass wir ihn gebraucht haben, als Lasse Sobiech so lange ausfiel. Und er hat sich im Training nie hängen lassen, obwohl er im Prinzip keine Chance hatte, er hat immer gut trainiert. Wir wollen aufsteigen und da ist auch so etwas wichtig. Wir sind froh, dass er da ist“, baut Veh weiterhin auf den noch bis 2021 gebundenen Dänen.

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