1. FC Köln: Kommt noch ein Sechser?

Armin Veh denkt über Verstärkung nach

Armin Veh

Schließt eine Nachverpflichtung nicht mehr aus: Armin Veh © Imago / DeFodi

Eigentlich waren beim 1. FC Köln keine winterlichen Transferaktivitäten geplant, es sei denn, es ergibt sich die Möglichkeit, einen für den Sommer geplanten Neuzugang wie Kingsley Schindler (Holstein Kiel) zu vertretbaren Konditionen schon vorzeitig in die Domstadt zu holen. Nun aber führt ein Engpass im defensiven Mittelfeld dazu, dass man bei den Geißböcken neue Überlegungen anstellt.

Weil mit Marco Höger, Vincent Koziello und Matthias Lehmann gleich drei potentielle Sechser im Trainingslager auf Mallorca fehlen und mit Jonas Hector eine vierte Option für das erste Pflichtspiel im neuen Jahr am 31. Januar beim 1. FC Union Berlin gelbgesperrt ausfällt, sind die Alternativen für Trainer Markus Anfang überschaubar.

Während eine Versetzung von Jorge Meré ins Mittelfeld die zuletzt weitgehend stabile Defensivreihe auseinanderreißen würde, konnte Salih Özcan als alleiniger Sechser noch nicht vollends überzeugen. Ein Einsatz von Nikolas Nartey, der sich im Testspiel gegen den FC Groningen (3:1) 45 Minuten lang ordentlich, aber noch zu zurückhaltend präsentiert, wäre derweil mit einem Risiko verbunden.

Veh schließt Paniktransfer aus

Die Personalsituation im defensiven Mittelfeld, für das im Sommer ohnehin ein Neuzugang geplant ist, führt bei Armin Veh nun zu neuen Überlegungen: Die Frage nach Neuen stellt sich immer, weil es ein ständiger Prozess ist. Man weiß nie, was passiert. Wir hätten auch nicht damit gerechnet, dass uns plötzlich drei Sechser ausfallen. Da muss man sich jetzt schon Gedanken machen“, so der FC-Geschäftsführer im Express.

Wir werden jetzt nicht einfach irgendwen holen. (Armin Veh)

Veh betonte indes auch, dass es keinen Paniktransfer geben wird. Wir werden jetzt nicht einfach irgendwen holen. Er muss uns schon sofort weiterhelfen“, so der 57-Jährige, der auch die Finanzen im Blick hat: „Es ist auch immer eine Frage des Geldes. Ich höre immer, dass wir so reich sind. Das ist natürlich völliger Blödsinn.“

Ob sich ein Spieler findet, der gleich im Top-Spiel in Berlin eine wichtige Rolle einnehmen kann, erscheint allerdings nicht zuletzt wegen des begrenzten Budgets und in der Kürze der Zeit fraglich.

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