1. FC Köln: Nur bei einem Aufstieg nach 18 Spieltagen weniger Punkte

2002/03 am besten unterwegs

Markus Anfang

Liegt mit seiner Mannschaft im Soll: Markus Anfang © Imago / Eduard Bopp

Weil der Hamburger SV und der 1. FC Union Berlin ihre Spiele am Tag vor Heiligabend sogar verloren haben, hätte dem 1. FC Köln am Freitagabend gegen den VfL Bochum schon ein Remis gereicht, um als Spitzenreiter zu überwintern. Die Geißböcke kassierten aber bekanntlich eine 2:3-Niederlage und blieben auf Rang zwei – mit 36 Punkten und damit einem Schnitt von zwei Zählern pro Partie, der am Ende mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für den direkten Aufstieg reichen würde.

Mit Aufstiegen hat der FC bereits eine gewisse Erfahrung, galt es doch schon in der Vergangenheit fünf Abstiege zu reparieren, ehe nun im letzten Sommer zum sechsten Mal der Sturz in die Zweitklassigkeit verkraftet werden musste.

Ein Vergleich der fünf Aufstiegsjahre 1999/2000, 2002/03, 2004/05, 2007/08 und 2013/14 zeigt, dass der 1. FC Köln nach 18 Spieltagen nur einmal deutlich schwächer unterwegs war als aktuell. 2007/08 standen die Geißböcke nur bei 31 Punkten und stiegen unter Trainer Christoph Daum letztlich auch „nur“ als Dritter auf.

Beste Ausbeute unter Friedhelm Funkel

Am besten stand der FC 2002/03 unter Friedhelm Funkel da. Mit 42 Zählern war man nach 18 Runden sogar noch unbesiegt und machte denn auch schon vier Spieltage vor Schluss die Bundesliga-Rückkehr perfekt. Zur Meisterschaft reichte es allerdings nicht, weil nach dem Aufstieg die letzten vier Partien allesamt verloren wurden.

Beim ersten Wiederaufstieg 1999/2000 unter Ewald Lienen hatte der FC 40 Punkte gesammelt und wurde letztlich auch Erster. Ebenso wie beim bislang letzten Aufstieg 2013/14 unter Peter Stöger, als man wie heute 36 Zähler auf dem Konto hatte und 2004/05, als unter Huub Stevens aus den ersten 18 Partien 37 Punkte eingefahren wurden.

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