1. FC Köln: Planungen für den Wiederaufstieg schreiten voran

Schon vier Neuzugänge weitgehend fix?

Markus Anfang

Soll den FC in der neuen Saison zurück in die Bundesliga führen: Markus Anfang © Imago / Objectivo

Nach vier abgesehen von der laufenden Spielzeit erfolgreichen Jahren in der Bundesliga kehrt der 1. FC Köln im Sommer in Liga zwei zurück. Für die Geißböcke ist freilich klar, dass der Aufenthalt im Unterhaus nur von kurzer Dauer sein soll. Sämtliche Planungen sind auf den direkten Wiederaufstieg ausgelegt und in einigen Bereichen auch schon weit gediehen.

Dass sich mit Marco Höger, Timo Horn und Jonas Hector drei Eckpfeiler trotz Ausstiegsklauseln für einen Verbleib beim FC entschieden haben, war in den letzten Tagen bereits eine klare Ansage. Weitere Akteure, die nach dem Abstieg per Klausel gehen könnten, will Geschäftsführer Armin Veh auch von einer Zukunft in Köln überzeugen, darunter sicher Leonardo Bittencourt und wohl auch Dominique Heintz.

Einige Spieler werden gehen

Natürlich muss man sich aber auch darauf einstellen, dass Stammkräfte gehen werden. Neben Bittencourt und Heintz können auch Frederik Sörensen, Jorge Mere sowie Yuya Osako für eine festgeschriebene Ablöse wechseln. Für den Japaner soll sich laut „Kicker“ (Ausgabe 36/2018 vom 30.04.2018) Hannover 96 interessieren, während Mere und Sörensen eher im Ausland begehrt scheinen.

Von einigen Spielern will und wird sich der FC freilich auch trennen. Dominic Maroh und Claudio Pizarro erhalten aller Voraussicht nach keine neuen Verträge mehr und zuletzt kaum berücksichtigten Akteuren wie Pawel Olkowski oder Lukas Klünter dürften keine Steine in den Weg gelegt werden.

Wird bald ein erster Neuzugang offiziell?

Von der Anzahl der Abgänge wird zumindest teilweise auch abhängen, wer neu nach Köln kommt. Neben Trainer Markus Anfang wird es aber sicher auch im Kader einige neue Gesichter geben. Offiziell bestätigt ist zwar noch nichts, doch mit Lasse Sobiech (FC St. Pauli), Rafael Czichos (Holstein Kiel), Benno Schmitz (RB Leipzig) und Louis Schaub (Rapid Wien) werden vier potentielle Neuzugänge rund ums Geißbockheim heiß gehandelt.

Gut möglich, dass zeitnah weitere Nägel mit Köpfen gemacht werden. Schon in dieser Woche könnte ein erster Neuzugang vorgestellt werden, wie Veh auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag zumindest andeutete.

Wichtig war Veh dabei auch zu betonen, dass die kommende Saison zwar mit der Rückkehr in die Bundesliga enden soll, ein Scheitern aber keine komplette Katastrophe darstellen würde: „Wir sind kaufmännisch so aufstellt, dass, sollten wir nicht sofort wieder aufsteigen, weiter gut leben zu können. Wir werden nicht alles auf eine Saison setzen.“ Dennoch ist klar, dass alles andere als der sofortige Wiederaufstieg eine Enttäuschung wäre.

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