1. FC Köln: Wird Frederik Sörensen nochmal wichtig?

Gerüchte um Interessenten aus Italien

Frederik Sörensen

Erst zwei Kurzeinsätze in dieser Saison: Frederik Sörensen © Imago / Kirchner Media

Am heutigen Mittwoch bestreitet der 1. FC Köln um 18.30 Uhr im Franz-Kremer-Stadion gegen den VfL Bochum seine Generalprobe für den Pflichtspielauftakt am nächsten Donnerstag beim 1. FC Union Berlin. Im Test gegen den Revierklub, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird, kann Trainer Markus Anfang indes bei weitem nicht aus dem Vollen schöpfen.

Klar ist, dass die verletzten Lasse Sobiech, Marco Höger und Vincent Koziello, die auch in Berlin fehlen werden, nicht auflaufen können. Zudem dürfte Coach Anfang die Begegnung auch in der Hinsicht als Probelauf nutzten, dass der an der Alten Försterei gelbgesperrte Jonas Hector nicht die gesamte Begegnung bestreiten wird.

Nicht mitwirken können auch Louis Schaub und Rafael Czichos, deren Chancen für die Begegnung in Berlin unterschiedlich sind. Während es bei Schaub aufgrund eines Knochenmarködems eher schlecht aussieht, soll Czichos seine aktuellen Probleme an der Gesäßmuskulatur bis dahin auskuriert haben. Gegen Bochum wird der Innenverteidiger allerdings geschont.

„Er hat ja schon ein Testspiel gemacht, Spielpraxis braucht er nicht unbedingt. Auch Wettkampfpraxis hat er. Wir wollen nach wie vor kein Risiko eingehen und ihn erst dann einsetzen, wenn er grünes Licht bekommt“, erklärte Anfang gegenüber dem geissblog.koeln in Bezug auf Czichos, der heute voraussichtlich von Frederik Sörensen vertreten wird.

Fünf Innenverteidiger für drei Plätze

Der Däne wird zusammen mit dem zentral gesetzten Jorge Meré und Benno Schmitz in der Dreierkette erwartet, muss aber vermutlich als Czichos-Ersatz auf der eher ungewohnten linken Seite ran. Obwohl an den ersten 18 Spieltagen nur zu zwei Kurzeinsätzen gekommen, könnte Sörensen nicht nur im Test gegen Bochum wichtig werden.

Hinter Meré, Czichos, Schmitz und Sobiech ist der 26-Jährige zwar nominell nur Innenverteidiger Nummer fünf, doch wie schnell zwei Konkurrenten ausfallen können, zeigt sich aktuell. Im Aufstiegsrennen wird der FC deshalb kaum ein Risiko eingehen und weiter auf Sörensen bauen, um den in den vergangenen Tagen Gerüchte um ein Interesse italienischer Vereine aufgekommen sind.

Laut kicker.de weiß man in Köln allerdings nichts von Kontakten des Defensivmannes zu seinem Ex-Klub FC Bologna, der zu den Interessenten zählen soll. Und in der momentanen Situation dürften die Geißböcke auch nicht zu Gesprächen bereit sein, zumal mit Yann Aurel Bisseck eine andere Innenverteidiger-Alternative bereits an Holstein Kiel verliehen wurde.