1. FC Magdeburg: Christian Beck droht eine längere Pause

Torjäger mit schweren Gesichtsverletzungen auf der Intensivstation

Christian Beck mit den Teamärzten des 1. FC Magdeburg

Musste den Platz gestern verletzungsbedingt verlassen: Christian Beck (mitte). ©Imago/MaBoSport

Der Traumstart des 1. FC Magdeburg ins Jahr 2019 mit elf Punkten aus fünf Spielen hat am Freitagabend einen ersten Kratzer erhalten. Ausgerechnet im Kellerduell beim MSV Duisburg (0:1) kassierte der FCM seine erste Niederlage nach der Winterpause, die zum einen auch noch sehr spät zustande kam und zum anderen äußersten unglückliche Begleitumstände hatte.

Wenn wir 0:0 gespielt hätten, dann hätten wir damit leben können. (Michael Oenning)

„Mich ärgert, dass wir dieses Spiel völlig unnötig verloren haben. Wenn wir 0:0 gespielt hätten, dann hätten wir damit leben können. Denn: Es gibt Tage, an denen man akzeptieren muss, dass einfach nicht mehr drin ist. So war es aber natürlich bitter“, haderte Trainer Michael Oenning auf der PK nach der Partie mit dem späten Gegentor in der Nachspielzeit, ließ aber auch seine Unzufriedenheit mit der gezeigten Leistung durchklingen.

Noch keine genaue Diagnose bei Christian Beck

Allerdings sind für die Profis des FCM ein Stück weit auch mildernde Umstände anzuführen, hinterließ die verletzungsbedingte Auswechslung von Christian Beck nach einem schweren Zusammenprall mit dem späteren Siegtorschützen Enis Hajri in der 23. Minute doch ihre Spuren bei einigen Magdeburger Akteuren. Auch deshalb, weil schnell deutlich wurde, dass es den Kapitän schlimmer erwischt hat.

Die Verletzung von Christian nimmt uns alle sehr mit, die Mannschaft ist geschockt. (Michael Oenning)

„Die Verletzung von Christian nimmt uns alle sehr mit, die Mannschaft ist geschockt“, machte Coach Oenning gegenüber Bild denn auch kein Geheimnis aus der Gefühlslage rund um das Team, das die Rückreise ohne ihren Torjäger angetreten hat. Beck wurde mit einer schweren Gehirnerschütterung sowie dem Verdacht auf Augenhöhlen- und Jochbeinbruch in eine Duisburger Klinik und dort auf die Intensivstation gebracht.

Wie es mit dem 30-Jährigen weitergeht, soll sich am heutigen Samstag klären. Die bislang noch nicht vorhandene, exakte Diagnose entscheidet darüber, ob Beck operiert werden muss. In jedem Fall aber droht dem Angreifer eine Zwangspause, die im Falle von Knochenbrüchen auch länger andauern könnte.

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