1. FC Nürnberg: Auch Andreas Lukse fehlt länger

Österreicher verletzt sich im Training

Andreas Lukse

Erlitt im Donnerstagstraining einen Muskelfaserriss: Andreas Lukse. © imago images / GEPA Pictures

Beim 1. FC Nürnberg geht in diesen Tagen schief, was nur schief gehen kann. Während der Vorbereitung auf das sonntägliche Heimspiel gegen Arminia Bielefeld, das nach der Trennung von Trainer Damir Canadi einen Neubeginn darstellen soll, schlug das Verletzungspech am Valznerweiher erneut zu und das ausgerechnet wieder auf der Torwartposition.

Andreas Lukse, der nach dem Kniescheibenbruch bei Stammkeeper Christian Mathenia in den letzten Wochen zur Nummer eins aufgerückt war, erlitt im Training einen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel und muss damit laut der offiziellen Mitteilung des FCN rund sechs Wochen pausieren. Das Fußballjahr 2019 dürfte für den Österreicher damit wohl beendet sein.

Willert auch gegen Bielefeld im Tor?

Weil sich mit Patric Klandt der dritte erfahrene Keeper vergangene Woche bei seinem Einsatz im DFB-Pokal einen Achillessehnenriss zugezogen hat und die etatmäßige Nummer vier Jonas Wendlinger wegen einer Schambeinentzündung bereits seit Oktober und voraussichtlich auch noch länger ausfällt, ist die Not im Club-Tor groß.

Wie am Montag beim 1:3 in Bochum, als Lukse krankheitsbedingt passen musste, wird nach jetzigem Stand mit Benedikt Willert auch gegen Bielefeld wieder der Schlussmann der U19 beginnen. Der 18-Jährige erhält somit wohl die schnelle Gelegenheit, seinen wackligen Premierenauftritt samt Fehler vor dem zweiten Gegentor gutzumachen.

Es sei denn, die Nürnberger Verantwortlichen finden kurzfristig noch eine andere Lösung in Form eines vereinslosen Torhüters, der auch außerhalb der Transferperioden verzichtet werden dürfte. Unklar ist, ob der seit vergangener Woche im Probetraining befindliche Kroate Oliver Zelenika in diesem Zusammenhang eine Option darstellt und wie andere Alternativen aussehen.

Sicher dürfte aber sein, dass der FCN sich in den Wochen bis Weihnachten nicht ausschließlich auf Willert sowie Felix Kielkopf, den nominellen Ersatzkeeper der zweiten Mannschaft, verlassen wird.

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