1. FC Nürnberg: Bleibt Ondrej Petrak doch?

Tscheche kann sich Zukunft beim Club vorstellen

Ondrej Petrak

Noch ist seine Zukunft offen: Ondrej Petrak (l.) © Imago / Zink

Nach dem Innenbandriss bei Patrick Erras, für den die Saison beendet ist, wird aller Voraussicht nach an den letzten drei Spieltagen Ondrej Petrak die Position des meist einzigen Sechsers beim 1. FC Nürnberg bekleiden. Der 26-Jährige kam in der laufenden Spielzeit in 21 Partien zum Einsatz, stand allerdings nur sechsmal in der ersten Elf.

Auch deshalb sah es lange Zeit nach einem Abschied des Tschechen aus, der sich im Herbst sogar schon mit einem anderen Verein über einen Wechsel im Winter einig gewesen sein soll. Daraus wurde aber nichts und mittlerweile ist sogar gut vorstellbar, dass Petrak bleibt. Rein formal wäre dies schnell möglich, besitzt der Club doch eine Option, den auslaufenden Vertrag für ein weiteres Jahr zu verlängern.

Klares Signal von Petrak

Vergangene Woche im „Kicker“ (Ausgabe 33/2018 vom 19.04.2018) bezeichnete es Sportvorstand Andreas Bornemann allerdings noch als „völlig offen“, ob der Verein von dieser Option Gebrauch macht. Wohl auch deshalb, weil man sich in Nürnberg nicht sicher ist, dass der frühere tschechische Junioren-Nationalspieler auch gern bleiben würde, was aus Club-Sicht Voraussetzung für das Ziehen der Option ist.

Ich würde gerne bleiben, ich fühle mich hier wie zu Hause. (Ondrej Petrak)

Petrak selbst hat gegenüber den Nürnberger Nachrichten nun aber ein klares Signal ausgesandt: „Ich würde gerne bleiben, ich fühle mich hier wie zu Hause.“

Nicht unwahrscheinlich, dass man den Ball beim FCN gerne aufnimmt und zeitnah Nägel mit Köpfen macht. Auch deshalb, da ein Spieler von vergleichbarer Qualität und Flexibilität erst einmal gefunden werden müsste. Und das ohne zusätzliche Einnahmen, da Petrak bei einem Verzicht auf die Option ablösefrei gehen könnte.

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