1. FC Nürnberg: Bosnier Ermin Zec an den Angel? – Offensivmann wäre ablösefrei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 21.08.14 | 07:00

Während es von Jan Polak nach seinem doppelten Rippenbruch positive Signale gibt und ein schnelles Comeback des für die Stabilität im Team so wichtigen Kapitäns schon am Samstag gegen den FSV Frankfurt zumindest nicht mehr ausgeschlossen ist, suchen die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg in den letzten knapp zwei Wochen vor Transferschluss noch einmal nach Verstärkungen.

Als Reaktion auf die in der Offensive wenig überzeugenden Auftritte vor allem im Derby bei der SpVgg Greuther Fürth (1:5) und im Pokal beim MSV Duisburg plant der Club offenbar noch einen weiteren Transfer für die vorderen Reihen. Während sich mit Mariusz Stepinski, der vor der Unterschrift bei Wisla Krakau stehen soll, und Antonio-Mirko Colak, der sich vermutlich Lechia Gdansk anschließt, zwei talentierte Angreifer wohl auf Leihbasis in Richtung Polen verabschieden werden, könnte ein bosnischer Nationalspieler die Club-Offensive beleben.

So berichtet der „Kicker“ von vor dem Abschluss stehenden Gesprächen mit Ermin Zec. Der 26-Jährige, der nicht zum WM-Kader seines Landes gehörte, kann dank seiner Beidfüßigkeit auf beiden Flügeln, aber auch als zweite Spitze spielen. In Nürnberg wäre der als schnell und dribbelstark geltende Zec vermutlich für die Außenbahnen eingeplant, wo bislang Robert Koch rechts und Niclas Füllkrug links noch reichlich Luft nach oben hatten.

Der Club soll sich schon seit einiger Zeit um den vor einigen Wochen kurzzeitig auch beim VfB Stuttgart gehandelten Zec bemühen und dem bis Ende Juni beim türkischen Erstligisten Genclerbirligi unter Vertrag stehenden Offensivmann bereits ein konkretes Angebot unterbreitet haben, das dieser dem Vernehmen nach inzwischen gewillt scheint, anzunehmen. Vor dem Spiel gegen Frankfurt rechnet Bader aber laut seinen Angaben gegenüber dem „Kicker“ nicht mehr mit einem Vollzug. Diese Aussage gilt indes nicht nur für Zec, sondern generell für mögliche Neuzugänge, von denen offenbar durchaus noch mehrere kommen können.