1. FC Nürnberg: Debüt von Tim Matavz macht Mut

Slowene trifft beim 2:1-Sieg gegen Ingolstadt gleich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 01.12.20 | 09:23
Tim Matavz

Premieren-Treffer im ersten Test im Club-Trikot: Tim Matavz © Imago

Nach dem verkorksten Start mit dem 1:6 bei Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende als negativem Höhepunkt hat der 1. FC Nürnberg am gestrigen Donnerstag ein Testspiel gegen den FC Ingolstadt dazu genutzt, Selbstvertrauen zu tanken. Vor rund 1.500 Zuschauern in Kösching geriet der Club gegen den Bundesligisten zwar schon nach neun Minuten durch Robert Leipertz in Rückstand, drehte die Partie aber noch in einen 2:1-Sieg.

Nach 73 Minuten gelang dem erst am Dienstag bis Saisonende und ohne Kaufoption vom FC Augsburg ausgeliehenen Tim Matavz der Premierentreffer im neuen Trikot. Der Slowene traf nach einer Hereingabe von Dennis Lippert zum 1:1 und nährte damit die Hoffnungen von Fans und Verantwortlichen, dass ein neuer Torjäger gefunden ist.

Parker deutet Qualitäten an

In der 89. Minute war es dann schließlich der nach einer Stunde eingewechselte Youngster Cedric Teuchert, der nach einem langen Ball von Kevin Möhwald für den Siegtreffer verantwortlich zeichnete. Erfreulich war darüber hinaus auch der Auftritt der zweiten Leihgabe aus Augsburg, Shawn Parker. Auf dem rechten Flügel eingesetzt deutete Parker seine Qualitäten mehrfach an, muss aber noch an der Effizienz arbeiten und mehr Zug zum Tor entwickeln.

„ Wenn man die 90 Minuten betrachtet, haben wir nicht unverdient gewonnen. ”
Alois Schwartz

Trainer Alois Schwartz, für den der Erfolg gegen Ingolstadt nach der Kritik der letzten Tage auch persönlich nicht unwichtig war, zeigte sich auf der vereinseigenen Webseite mit dem Auftritt seines Teams vor allem im zweiten Durchgang zufrieden: „Man hat am Anfang ein bisschen die Unsicherheit gemerkt. Beim Tor haben wir den Gegner eingeladen. Je länger dann das Spiel gedauert hat, desto sicherer und zweikampfstärker wurden wir. Wenn man die 90 Minuten betrachtet, haben wir am Ende nicht unverdient gewonnen.“