1. FC Nürnberg: Fabian Schleusener im Derby eine Option?

Neuzugang mit Comeback in der Regionalliga

Fabian Schleusener vom 1. FC Nürnberg

Vergangene Saison mit zehn Toren für den SV Sandhausen: Fabian Schleusener. © imago images/zink

Mit dem Amtsantritt von Jens Keller werden die Karten beim 1. FC Nürnberg wieder neu gemischt. Die Akteure, die zuletzt unter dem entlassenen Damir Canadi nicht die erhoffte Rolle spielten, wittern eine neue Chance und werden in diesen Tagen sicherlich besonders versuchen, sich für das erste Pflichtspiel unter dem neuen Trainer aufzudrängen – natürlich auch, weil es sich dabei um das prestigeträchtige Derby bei Greuther Fürth handelt.

Dann könnte mit Fabian Schleusener auch ein Sommerneuzugang erstmals im Spieltagskader auftauchen. Der 28-Jährige, der nach einer Ausleihe zum SV Sandhausen im Sommer vom SC Freiburg verpflichtet wurde, feierte am gestrigen Samstag beim 2:1-Sieg der zweiten Mannschaft gegen den TSV Buchbach ein 58-minütiges Pflichtspielcomeback. Zwar gelang dem Offensivmann kein Tor, doch überhaupt ohne Probleme eine knappe Stunde durchgehalten zu haben, war ein großer Schritt.

Große Konkurrenz mit Frey und Hack

Noch hat Schleusener nach einem Ende März beim 2:1-Sieg mit Sandhausen in Ingolstadt erlittenen Schienbeinbruch zwar Nachholbedarf, der sich aber relativ schnell aufholen lassen sollte. Als Joker könnte Schleusener, der vergangene Saison für Sandhausen in 26 Zweitliga-Spielen zehn Tore erzielte, schon in Fürth eine Option sein.

Mit Schleusener erhält Trainer Keller einen Offensivspieler, der sowohl im Sturmzentrum als auch wie gegen Buchbach in der Regionalliga-Mannschaft auf der linken Seite eingesetzt werden kann. Auf diesen Positionen allerdings ist mit Michael Frey und Robin Hack die Konkurrenz groß. Nichtsdestotrotz ist es für den Club sicher kein Nachteil, einen Spieler wie Schleusener in der Hinterhand zu wissen.