1. FC Nürnberg: Felix Dornebusch schon in Fürth im Tor?

Probespieler erhält Vertrag bis Saisonende

Felix Dornebusch im Training des 1. FC Nürnberg

Konnte die Club-Verantwortlichen im Probetraining überzeugen: Felix Dornebusch. © imago images/HMB-Media

Update (14:30 Uhr):
Der 1. FC Nürnberg hat die Verpflichtung von Felix Dornebusch offiziell bestätigt. Der Torwart erhält einen Vertrag bis Saisonende. Zum Derby gegen Fürth wäre Dornebusch bereits spielberechtigt. „Ich bin dem FCN dankbar für diese Gelegenheit und werde alles geben, das in mich gesetzte Vertrauen zu erfüllen“, so der Keeper.

Ursprünglicher Artikel:
Der 1. FC Nürnberg hat sich offenbar dafür entschieden, auf den Ausfall von vier Torhütern mit der Verpflichtung eines neuen Keepers zu reagieren. Wie Sportvorstand Robert Palikuca gegenüber Nürnberger Zeitung verriet, liegt dem seit vergangenem Dienstag im Training getesteten Felix Dornebusch ein Vertragsangebot vor, das bis zum Ende der laufenden Saison datiert sein dürfte.

Wahrscheinlich, dass sehr zeitnah die Verpflichtung des 25 Jahre alten Schlussmannes bekannt gegeben wird, der nach seinem Vertragsende beim VfL Bochum seit 1. Juli ohne Klub war. Dennoch konnte Dornebusch aber im Probetraining offenbar überzeugen und sich für ein Engagement am Valznerweiher empfehlen. Der ebenfalls im Training unter die Lupe genommene Kroate Oliver Zelenika wird hingegen nicht verpflichtet.

Vier Keeper fehlen noch länger

In Abwesenheit von Christian Mathenia (Kniescheibenbruch), Andreas Lukse (Muskelfaserriss), Patric Klandt (Achillessehnenriss) und Jonas Wendlinger (Schambeinentzündung) könnte Dornebusch direkt am Wochenende im Derby bei Greuther Fürth seinen Einstand im Club-Tor feiern. Der 1,93 Meter große Keeper, der für den VfL Bochum in der Saison 2017/18 seine bislang einzigen neun Zweitliga-Spiele bestritten hat, würde dann Youngster Benedikt Willert verdrängen.

Willert, der in seinen beiden Spielen in Bochum (2:3) und gegen Arminia Bielefeld (1:5) in 180 Minuten acht Gegentore einstecken musste, wäre in diesem Fall zumindest in den kommenden Wochen als Nummer zwei gefragt. Denn von den übrigen Schlussleuten dürfte sich allenfalls Lukse noch vor Weihnachten zurückmelden.