1. FC Nürnberg: Handwerker glaubt an Aufschwung

Außenverteidiger bleibt optimistisch

Tim Handwerker vom 1. FC Nürnberg im Duell mit Rurik Gislason von Sandhausen

Tim Handwerker kann mit seinen persönlichen Leistungen bislang zufrieden sein. ©Imago images/Zink

Tim Handwerker gehört zu den Zweitliga Spielern, die Stefan Kuntz für den Jahresabschluss der U21 nominierte. Der Außenverteidiger des 1. FC Nürnberg will in seiner dritten Phase beim ältesten DFB-Nachwuchs in der EM-Qualifikation gegen Belgien einen großen Schritt in Richtung Endrunde machen.

So verpasst er den Trainingsauftakt unter dem neuen FCN-Trainer Jens Keller. Auch ohne diese Erfahrung ist sich der frühere Kölner jedoch sicher, dass es mit dem „Club“ wieder aufwärts gehen wird.

Auch unter Keller mit Einsatzzeit?

„Ich denke, dass wir in Nürnberg eine gute Mannschaft haben. Ich glaube an uns und bin optimistisch, dass wir das bis zum Winter noch geraderücken können.“, glaubt der 21-Jährige im Interview mit DFB.de sogar an einen unmittelbaren Aufschwung in den kommenden Liga-Spielen.

Da mit Wehen Wiesbaden, Holstein Kiel und Dynamo Dresden drei der fünf restlichen Gegner 2019 im unteren Tabellenbereich stehen, ist das zumindest auf dem Papier sehr gut möglich.

Ob auch für Handwerker persönlich die bisher gute Entwicklung in Franken weitergeht, bleibt unter der neuen sportlichen Führung abzuwarten. Dafür spricht zumindest, dass der 1. FC Nürnberg auch unter Jens Keller im 4-3-3 spielen dürfte.    

So bleiben dem Linksfuß, der sich selbst als offensiven Außenverteidiger sieht, gleich zwei Positionen verfügbar, sowohl die hinten links als auch weiter vorne. Bisher durfte der Sommerneuzugnag in acht Spielen von Beginn an auflaufen, profitierte dabei jedoch auch von zwischenzeitlichen Verletzungen bei den erfahrenen Enrico Valentini und Oliver Sorg.

Den beiden Routiniers hat er allerdings die Linksfüßigkeit voraus, eine Eigenschaft die bei den Außenverteidigern des FCN sonst nur Fabian Nürnberger mitbringt.