1. FC Nürnberg: Hannover 96 macht offenbar Ernst – Treffen mit Berater von Alessandro Schöpf

Hannover sucht Kiyotake-Backup

Am Montagabend im Spiel gegen Eintracht Braunschweig will der 1. FC Nürnberg nach sechs sieglosen Liga-Spielen in Folge endlich wieder einen Dreier einfahren, der vor allem auch im Hinblick auf den Anschluss an die ersten drei Plätze enorm wichtig wäre.

Während Trainer Rene Weiler selbst Spekulationen um ein unerwartet schnelles Comeback von Raphael Schäfer nährte und Tim Leibold gelbgesperrt passen muss, gibt es keinen Zweifel daran, dass Alessandro Schöpf in der Nürnberger Startelf stehen wird. Und auf den österreichischen U21-Nationalspieler wird am Montagabend sicherlich besonders geachtet. Einerseits von den Gegenspielern, weiß man doch auch in Braunschweig um die Klasse des 21-Jährigen, andererseits aber vermutlich auch vom einen oder anderen interessieren Verein, der Schöpf gerne schon im Winter verpflichten würde.

Bekannt ist, dass man sich vor allem bei Hannover 96 mit Schöpf beschäftigt, wo die einstigen Club-Verantwortlichen Martin Bader und Christian Möckel in diesen Tagen die Planungen für die Rückrunde vorantreiben und dabei unter anderem nach einer Kreativkraft für das zentrale Mittelfeld als Backup oder Nebenmann für den aktuell wieder einmal verletzten Hiroshi Kiyotake suchen.

Weiler rechnet mit Wechsel

Dass bild.de von einem Treffen von einem am Donnerstag erfolgten Treffen zwischen Bader und Möckel auf der einen sowie Schöpfs Berater Mario Weger auf der anderen Seite berichtet, nährt nur die Spekulationen um einen Winterwechsel des Technikers.

Während Bader das Treffen zwar bestätigte, aber ebenso nicht weiter kommentieren wollte wie Schöpf selbst, deuteten Club-Trainer Weiler und Geschäftsführer Andreas Bornemann an, dass ein Verkauf des Leistungsträgers im Januar nicht ausgeschlossen ist. Bornemann erklärte zwar, dass noch keine Anfrage vorliegt, betonte aber auch, dass man sich als 1. FC Nürnberg Angebote anderer Vereine grundsätzlich anhören müsse. Coach Weiler ging sogar noch etwas weiter und scheint sich schon auf eine Rückrunde ohne Schöpf vorzubereiten: „Wenn ein Spieler eine konkrete Möglichkeit hat, erste Liga zu spielen, kann man ihm die wohl nicht verwehren. Man muss mit einem Wechsel rechnen, wenn ein gutes Angebot kommen sollte.“

Im Gespräch ist eine Ablöse von mehr als drei Millionen Euro, an der auch Schöpfs Ex-Klub FC Bayern München noch partizipieren würde.