1. FC Nürnberg: In Heidenheim mit Frey und Zrelak?

Robin Hack fehlt gesperrt

Michael Frey vom 1. FC Nürnberg

Michael Frey meldet sich nach abgesessener Sperre zurück. © imago images / Zink

Die Freude über den 1:0-Erfolg beim VfL Osnabrück und damit zugleich den zweiten Sieg in Folge, wurde beim 1. FC Nürnberg am vergangenen Wochenende ein wenig getrübt. Grund dafür war die fünfte gelbe Karte von Top-Torschütze Robin Hack, der nun das Gastspiel am Freitagabend beim 1. FC Heidenheim verpasst.

Die Abwesenheit des 21-Jährigen, der es bislang auf sieben Treffer bringt, könnte aber die Chance für Adam Zrelak sein, in der Startelf zu bleiben. Der Slowake, der nach überstandenem Kreuzbandriss und drei Kurzeinsätzen in Osnabrück erstmals in dieser Saison von Anfang an ran durfte, muss den Platz im Sturmzentrum mutmaßlich für Michael Frey räumen, der seine beim 2:0 gegen den SV Sandhausen eingehandelte Gelb-Rot-Sperre abgebrummt hat.

Mehrere Kandidaten als Hack-Ersatz

Weil Hack fehlt, muss aber der linke Flügel neu besetzt werden und Zrelak zählt dort durchaus zum Kandidatenkreis. Auch deshalb, weil der 25-Jährige in Osnabrück eine in kämpferischer Hinsicht vorbildliche Leistung abgeliefert und dafür von Trainer Jens Keller ein Lob eingeheimst hat. Torgefahr ging von Zrelak zwar kaum aus, doch hatte der vierfache Nationalspieler der Slowakei durch sein Engagement in der Rückwärtsbewegung Anteil am Sieg.

In Heidenheim ist gegen einen spielerisch starken Gegner erneut Disziplin gefragt, die Zrelak auch auf der ihm nicht unbekannten Flügelposition einbringen könnte. Allerdings gibt es einige Konkurrenten, die ebenfalls hoffen, von der Sperre Hacks profitieren zu können. Sebastian Kerk, Felix Lohkemper oder Nikola Dovedan zählen ebenso zum Kandidatenkreis wie Tim Handwerker, der eine Reihe nach vorne rücken könnte, wenn Philip Heise nach muskulären Problemen wieder als Linksverteidiger starten kann.