1. FC Nürnberg: Iraner Khosro Heydari ein Thema? – Zukunft von Hiroshi Kiyotake weiter offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 03.07.14 | 07:33

Mit dem 10:0 beim TSV 1860 Weißenburg hat der 1. FC Nürnberg am gestrigen Mittwoch auch sein zweites Testspiel der laufenden Vorbereitung klar gewonnen. Wie beim 13:0-Erfolg beim Kreisligisten TSV Gräfenberg am Wochenende fehlte Hiroshi Kiyotake auch diesmal noch im Aufgebot von Trainer Valerien Ismael, da der Japaner nach der WM-Teilnahme noch bis zum 14. Juli im Sonderurlaub weilt.

Ab dem 15. Juli soll Kiyotake dann nach aktuellem Stand in Nürnberg das Training aufnehmen, sofern nicht doch noch ein Verein kommt und eine millionenschwere Ablöse auf den Tisch legt, um den Spielmacher aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag freizukaufen. Im „Kicker“ betonte Sportvorstand Martin Bader nun allerdings erneut, dass ein Verkauf Kiyotakes aus finanziellen Gründen nicht nötig sei: „Wir sind wirtschaftlich so gut aufgestellt, dass wir ihn nicht verkaufen müssen.“

Sollte sich Kiyotake aber nicht mit der Aufgabe in Liga zwei identifizieren, will sich Bader „alles anhören“, wobei der Manager auch klar macht, dass der FCN den Preis bestimmen würde: „Werden unsere Vorstellungen nicht erfüllt, bleibt er eben.“ Eine Offerte in Höhe von zehn Millionen Euro wie vor einem Jahr von Aston Villa, dürfte diesmal kaum eintrudeln. Der Klub aus Birmingham soll englischen Medienberichten zufolge zwar zur Zahlung von fünf Millionen Euro bereit sein, doch in Nürnberg weiß man davon offenbar noch nichts.

In Verbindung gebracht wird der Club unterdessen mit dem iranischen WM-Teilnehmer Khosro Heydari, der auf der rechten Abwehrseite eine erfahrene Alternative zu Martin Angha und Tobias Pachonik wäre, mit denen der FCN im Moment plant. Der 30-Jährige, dessen Vertrag bei Esteghlal Teheran Ende Juni ausgelaufen ist, bestritt während der WM sein 50. Länderspiel für den Iran und scheint im Herbst seiner Karriere erstmals den Sprung ins Ausland wagen zu wollen. Konkretes gibt es zu dieser Personalie aber noch nicht.