1. FC Nürnberg: Kommt Sebastian Kerk doch noch zurück?

Ex-Leihspieler trainiert wieder mit Ball

Sebastian Kerk

Nach Achillessehnenproblemen auf einem guten Weg: Sebastian Kerk © Imago

Zwei Punkte aus den ersten beiden Spielen bei Aufsteiger Dynamo Dresden (1:1) und zu Hause gegen den 1. FC Heidenheim (1:1) sind sicherlich nicht das, was sich Verantwortliche und Fans des 1. FC Nürnberg vom Saisonstart erhofft hatten. Nichtsdestotrotz kann es Sportvorstand Andreas Bornemann überhaupt nicht nachvollziehen, dass nach nur zwei Pflichtspielen im Umfeld schon über den neuen Trainer Alois Schwartz diskutiert wird.

Wer nicht kapiert hat, welch schwierige Phase wir durchlaufen, dem ist nicht zu helfen. (Bornemann)

„Wer nicht kapiert hat, welch schwierige Phase wir durchlaufen, dem ist nicht zu helfen“, zeigte sich Bornemann im „Kicker“ (Ausgabe 67/2016 vom 18.08.2016) weitgehend verständnislos, was die aktuell indes noch eher vereinzelte geführten Trainerdebatten betrifft und bezeichnete diese sogar als „Skandal“.

Aber natürlich ist auch Bornemann nicht entgangen, dass die ersten Auftritte alles andere als überzeugend waren und dem Club weitere Verstärkung gut zu Gesicht stünde. „Wir haben ein paar gute Ideen – bislang fehlt das Ja der anderen Klubs“, verriet der Sportvorstand denn auch laufende Bemühungen um einen neuen Stürmer, der bis Transferschluss noch kommen soll.

Ablöse als Knackpunkt bei Kerk?

Unterdessen wird man beim Club auch genau verfolgen, dass der zuletzt für eineinhalb Jahre vom SC Freiburg ausgeliehene Sebastian Kerk nach hartnäckigen Achillessehnenproblemen wieder mit Ball und auf Rasen trainieren kann. Der 22-Jährige, den man in Nürnberg nach wie vor im Visier hat, soll nach Einschätzung von Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier auf kicker.de nach der Länderspielpause Anfang September wieder einsatzbereit sein.

Ob Kerk, den Freiburg bei einem Ablöseangebot in Höhe von rund einer Million ziehen lassen würde, dann aber nochmal für den Sport-Club aufläuft oder vielleicht doch nach Nürnberg zurückkehrt, ist offen. Nachdem die zuletzt fragliche Fitness wohl bald kein Problem mehr ist, scheint die Ablöse zum Knackpunkt zu werden. Eine Million Euro kann und wird der FCN jedenfalls kaum zahlen.