1. FC Nürnberg: Verhaltene Freude

Viel Selbstkritik bei FCN-Profis

Christian Mathenia vom 1. FC Nürnberg

Christian Mathenia war einer der wenigen Nürnberger mit tadelloser Leistung. ©Imago images/zink

Der 1. FC Nürnberg ist mit einem Auswärtssieg in Dresden in die Saison gestartet. Trotz der erfolgreich bestandenen schweren Prüfung bei Dynamo stellt sich keine Zufriedenheit bei den Profis des FCN ein. Zu viele Mängel erkannten Georg Margreiter und co.

„Das war spielerisch keine Offenbarung von beiden Seiten. Das erste Saisonspiel ist immer schwer. Die Automatismen kommen erst in den nächsten Spielen, dazu kam auch die Hitze mit über 30 Grad. Wir haben sehr wenig zugelassen, auf der anderen Seite waren wir aber auch chancenarm,“ so der Abwehrchef auf der FCN-Homepage.

Offensives Mittelfeld noch unterbesetzt

Auch Torschütze Nikola Dovedan war nicht nur glücklich und sprach spielerische Probleme an. Für diese fand Trainer Damir Canadi schon im Laude des Spiels eine erste Lösung, als er Robin Hack in eine hängende Position beorderte.

So entstand eine bessere Verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff. Das verdeutlichte allerdings auch, dass der Kader der Franken im Bereich des zentralen offensiven Mittelfeldes noch eine Lücke aufweist.  

Ich liebe solche Siege, weil die sich einfach geil anfühlen. (Christian Mathenia)

Letzten Endes stand aber sowohl der Trainer als auch seine selbstkritischen Spieler der wichtige Auswärtsdreier im Vordergrund. „Das Spiel war nicht immer gut von uns, aber wir hatten gute Phasen und einen sehr guten Torhüter“, brachte es Nikola Dovedan nochmal auf den Punkt und lobte damit den Mann des Spiels, Christian Mathenia.

Der Schlussmann des Clubs hielt mehrfach stark, sicherte in der Schlussphase den Sieg und war dementsprechend doch etwas euphorischer als seine Kollegen. „Ich liebe solche Siege, weil die sich einfach geil anfühlen,“ war das Fazit des Keepers.