1. FC Nürnberg: Verlängert Guido Burgstaller sogar?

Wirbel um Treffen mit Fürther Duo

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 10:17
Nürnbergs Guido Burgstaller

Seine Zukunft ist noch offen: Guido Burgstaller. © Imago

Vor dem eigenen Gastspiel am morgigen Samstag bei Eintracht Braunschweig wird man beim 1. FC Nürnberg heute genau die Auftritte des SC Freiburg und vor allem von RB Leipzigs verfolgen, auf deren Patzer der Club hoffen muss, um doch noch den direkten Aufstieg in die Bundesliga schaffen zu können.

Gespräche mit Burgstaller laufen

Dieser Aufstieg wäre auch deshalb wichtig, weil nur dann die Chance besteht, den aktuellen Kader so gut wie zusammenzuhalten. Mit Ausnahme von Niclas Füllkrug, den der SV Werder Bremen per Option für 1,8 Millionen Euro zurückholen kann, sitzt der FCN bei allen Leistungsträgern am längeren Hebel und könnte einen Wechsel verhindern.

Theoretisch wäre das zwar auch als Zweitligist möglich, doch aufgrund der angespannten Finanzsituation müssten bei einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga neben Füllkrug wohl auch umworbene Akteure wie Guido Burgstaller oder Tim Leibold  abgegeben werden.

„ Jeder will so hoch wie möglich spielen. ”
Guido Burgstaller

Burgstaller, der immer wieder mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht wird, ließ nun gegenüber „Bild“ durchblicken, sich im Falle des Nicht-Aufstiegs Gedanken zu machen, schloss aber auch einen Verbleib in Nürmberg nicht aus: „Am liebsten wäre es mir, wenn ich bleiben kann. Aber jeder will so hoch wie möglich spielen, da erzähle ich ja nichts Neues. Trotzdem ist alles möglich.“

Gelingt dem Club der Aufstieg, wären die Chancen auf Burgstallers Verbleib groß und sogar eine Verlängerung über 2017 hinaus denkbar. Wie der zwölffache Torschütze dieser Saison, der heute 27 Jahre alt wird, verriet, laufen derzeit Gespräche über einen neuen Vertrag.

Weiler bestätigt Treffen mit Zulj und Gjasula

Für Wirbel sorgte derweil ein angebliches Treffen zwischen Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann mit Robert Zulj und Jurgen Gjasula von der SpVgg Greuther Fürth. Während die beiden Profis umgehend Dementis abgaben, erklärte FCN-Coach Rene Weiler auf bild.de wie es zu den Gerüchten kam.

Nicht Bornemann, sondern er habe die beiden Akteure getroffen, allerdings ohne jeglichen Hintergrund: „Ich habe zusammen mit meinem Co-Trainer Manuel Klökler die beiden zufällig in der Innenstadt getroffen. Gjasula kenne ich ja noch aus meiner Zeit in St. Gallen. Ich welcher Welt leben wir denn, wenn ich Spielern, die ich kenne, nicht mehr Hallo sagen darf. Die Begegnung hat höchstens fünf Minuten gedauert.“

Scheint also so, dass Zulj und Gjasula, für den sich der Club im Sommer 2015 interessiert haben soll, in den Nürnberger Transferplanungen keine Rolle spielen.