1. FC Union Berlin: Christopher Quiring bleibt – Paderborns Jens Wemmer bestätigt Interesse der Eisernen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 08.01.14 | 06:46

Während die am gestrigen Dienstag bekannt gegebene Vertragsverlängerung mit dem 20 Jahre alten Abwehrspieler Oliver Oschkenat, der als ein Perspektivspieler gilt, eher eine Randnotiz war, interessieren in diesen Tagen rund um den 1. FC Union Berlin vor allem zwei Personalien – Christopher Quiring und Jens Wemmer.

Eigengewächs Quiring, der in den vergangenen Wochen mit Dynamo Dresden, Energie Cottbus, Erzgebirge Aue und zuletzt vor allem Arminia Bielefeld in Verbindung gebracht wurde, erklärte nun gegenüber der „B.Z.“, sämtliche Gedanken an einen Wechsel im Winter verworfen zu haben: „Es gab einige Angebote. Aber ich habe mich entschieden, bei Union zu bleiben.“ Nach einem Gespräch mit Sport-Geschäftsführer Nico Schäfer hatte der 23 Jahre alte Außenbahnspieler den Eindruck bekommen, dass Union ihn gerne behalten würde. Daher war die Entscheidung Quirings, der nie einen Hehl aus seiner engen Bindung an den Verein machte, klar: „Ich will mich hier bei Union durchbeißen.“

Während Quiring also bleibt, könnte Wemmer noch im Januar nach Berlin kommen. Der 28 Jahre alte Rechtsverteidiger des SC Paderborn, der pikanterweise auch eine Reihe weiter vorne spielen kann und damit ein direkter Konkurrent Quirings wäre, bestätigte nun in „Bild“ die gestern vom „Westfalen Blatt“ aufgebrachten Gerüchte: „Ich habe von meinem Berater Jörg Neubauer erfahren, dass Union Interesse hat. Ich könnte mir das gut vorstellen. Ich will in der 1. Liga spielen.“

Paderborns Manager Michael Born, den Wemmer noch vor Weihnachten über seinen Wechselwunsch informiert haben soll, hat nach eigenen Angaben aber bislang kein konkretes Angebot für den rechten Verteidger erhalten.