1. FC Union Berlin: Fragezeichen hinter Felix Kroos

Zwangspause nach Gehirnerschütterung?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 21.08.18 | 13:37
Felix Kroos

Treffer und Gehirnerschütterung im Pokal: Felix Kroos © Imago / Matthias Koch

Nach dem guten Start mit vier Punkten aus den ersten beiden Ligaspielen hat der 1. FC Union Berlin am Wochenende mit einem 4:2-Erfolg bei Carl Zeiss Jena die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Großen Anteil an diesem erfolgreichen Auftakt hatte mit Felix Kroos ein Akteur, der nur in 45 der bisherigen 270 Pflichtspielminuten mitwirkte.

Vor seiner Einwechslung für die Schlusssekunden des 1:1 beim 1. FC Köln bescherte Kroos den Eisernen mit seinem herrlichen Freistoßtor einen 1:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue und markierte am Sonntag bei seinem ersten Startelfeinsatz in Jena per Kopf die zwischenzeitliche 2:1-Führung. Just bei diesem Tor erwischte den 27-Jährigen aber auch ein gegnerischer Ellenbogen, der laut der B.Z. eine Gehirnerschütterung zur Folge hatte.

Urs Fischer wartet noch ab

Wenige Minuten nach seinem Treffer gab Kroos, der zunächst noch weiterspielen wollte, das Signal zur Auswechslung und erhielt dafür von Trainer Urs Fischer in der „B.Z.“ ein großes Lob: „Er hat sich sehr professionell verhalten. Er hätte nach seiner Verletzung auch weiterspielen können, aber hat sich korrekt verhalten, der Mannschaft gegenüber, dem Klub gegenüber.“

„ Felix wird Mittwoch individuell trainieren, dann schauen wir. ”
Urs Fischer

Ob Kroos seinen gerade erst zurückeroberten Platz in der Startelf am Sonntag gegen den FC St. Pauli verteidigen kann, ist aktuell noch unklar. „Wenn es Richtung Gehirnerschütterung geht, sind die ersten zwei, drei Tage entscheidend. Er wird Mittwoch individuell trainieren, dann schauen wir“, lässt Fischer noch offen, ob es für einen Einsatz gegen die Kiez-Kicker reicht.

Falls nicht, würde wohl wieder Marcel Hartel in die Mannschaft rücken, der in der Vorbereitung davon profitiert hatte, dass Kroos angeschlagen nicht durchweg trainieren konnte, und gegen Aue sowie in Köln durchaus auch Eigenwerbung betreiben konnte.

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